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Zitat von pibach
Entwickelt sich durchaus noch weiter, aber nicht mit dieser Rate!
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Exakter ausgedrückt, der Verbrennungsmotor entwickelt sich
nicht mehr mit dieser Rate. Genau das wird auch beim der E-Mobilität passieren. Die Fortschritte werden immer kleiner werden. Du erkennst jetzt das Problem deines Prognosemodells?
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Zitat von pibach
Vor allem steigen die Rohstoffpreise für fossile Energieträger, währen die Strompreise sinken.
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Für die Verbraucher steigen die Strompreise aktuell wesentlich stärker als die Preise an den Tankstellen.
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Zitat von pibach
In der Zukunft werden die wahrscheinlich sehr dramatisch weiter fallen, das folgt aus den Erfahrungskurven für Solar- und Windendenergie, die jetzt die anderen Energieträger preislich unterschreiten und in der Zukunft die Energiekosten bestimmen werden.
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Solar- und Windenergie sind im Moment die teuersten Formen der Energiegewinnung. Um sie zu subventionieren muss der Strompreis sehr hohe Umlagen enthalten. Preisfrage, was passiert wenn wir diese Art der Stromerzeugung steigern. Wird er dann billiger oder teurer?
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Zitat von pibach
Zumal sie sich dank der günstigen Akkutechnik dann preiswert puffern lassen.
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Ein Akku ist die teuerste Form Energie zu speichern und ganz bestimmt nicht preiswert.
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Zitat von pibach
Der Wandel wird vor allem durch diese Energiepreise angeschoben. 1kWh Rohöl kostet rund 4ct (1 Barrell = 159l kostet aktuell $68 und entspricht rund 10kWh an Energie je Liter). Tendenz wahrscheinlich stagnierend. 1kWh Strom liegt unter 3ct (Börsenstrompreis) Tendenz stark fallend. Die nutzbare Energie liegt bei 80% Effizienz für Elektromotoren, also rund 4ct je 1kWh. Und bei 30% für Verbrenner, also ca 13ct je kWh.
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Nachdem die Autos nicht Rohöl tanken und der Börsenstrompreis nicht die Kosten des Verbrauchers darstellt, sollten wir mal auf praxisnähere Vergleiche umsteigen.
Benzin:
- Hat tatsächlich einen Brennwert von knapp an die 10 kWh und kostet zur Zeit ca. 1.30 Euro. Mit anderen Worten 13 Cent je kWh.
Strom:
- liegt bei fast 30 Cent je kWh.
Wenn man jetzt also tatsächlich lediglich den angegebenen Wirkungsgradunterschied zu berücksichtigen hätte, wäre Strom tatsächlich die günstigere Lösung.
Das Problem des Verlusts beim Speichern ist nicht so groß und würde evtl. immer noch dem Strom einen Vorteil geben.
Wenn wir die Steuern aber mal genauer ansehen, dann wird es spannend.
- Beim Benzin gegen 63% dessen was der Autofahrer bezahlt an das Finanzministerium.
- Beim Strom sind es knapp 25%. Leitungskosten und EEG landen nicht bei Vater Staat.
Preisfrage. Was wird wohl passieren wenn es tatsächlich einen flächendeckenden Wechsel von Verbrennungsmotor zu E-Motor gibt?
a) Unsere Politiker verzichten anteilmäßig auf die 30 Mrd Mineralölsteuer. (als auf ca. 20 Mrd).
b) Der Strompreis für "Treibstrom" steigt auf 50 Cent.