Zitat:
Zitat von Eriko Hashimoto
2. Glaubt man gar nichts in der Wissenschaft !!! Entweder weiß man es oder man ist halt dumm und muss es erarbeiten, ...
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Das ist wohl verbreitete Fehlannahme darüber, wie "Wissenschaft" funktioniert.
Idealerweise gibt es da Hypothesen und Experimente, die die Hypothesen bestätigen oder widerlegen.
In der Realität der Wissenschaft gelangt man aber immer wieder an Punkte, wo Experimente nicht so einfach durchführbar sind. Und man dann auf "Indikatoren" zurückgreift. Oft hat man dann Datenreihen mit diversen Korrelationen unter vielfältigen Unsicherheiten und Rauschen. Welche Indikatoren davon tatsächlich ursächlichen Zusammenhang zur Beobachtungsgrößen haben und welche rein zufällig bzw. über dritte Faktoren verknüpft sind, lässt sich dann oft nur über "Modellannahmen" ermitteln. Und da kommt dann der "Glaube" ins Spiel, also für wie schlüssig oder plausibel ein Modell bzw. Annahme gehalten wird. Und genau das reagiert sehr sensibel auf äußere Einflussnahme bzw. die Prädisposition der Beteiligten. Oder anders gesagt: Oft kommt dann eben das raus, was erwünscht ist.