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Alt 21.01.2018, 17:31
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Eriko Hashimoto Eriko Hashimoto ist offline
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AW: Sunny side up - Klimaerwärmung oder doch nicht?

Zitat:
Zitat von pibach Beitrag anzeigen
Das ist wohl verbreitete Fehlannahme darüber, wie "Wissenschaft" funktioniert.

Idealerweise gibt es da Hypothesen und Experimente, die die Hypothesen bestätigen oder widerlegen.

In der Realität der Wissenschaft gelangt man aber immer wieder an Punkte, wo Experimente nicht so einfach durchführbar sind. Und man dann auf "Indikatoren" zurückgreift. Oft hat man dann Datenreihen mit diversen Korrelationen unter vielfältigen Unsicherheiten und Rauschen. Welche Indikatoren davon tatsächlich ursächlichen Zusammenhang zur Beobachtungsgrößen haben und welche rein zufällig b.z.w. über dritte Faktoren verknüpft sind, lässt sich dann oft nur über "Modellannahmen" ermitteln. Und da kommt dann der "Glaube" ins Spiel, also für wie schlüssig oder plausibel ein Modell bzw. Annahme gehalten wird. Und genau das reagiert sehr sensibel auf äußere Einflussnahme bzw. die Prädisposition der Beteiligten. Oder anders gesagt: Oft kommt dann eben das raus, was erwünscht ist.
Ich weiß nicht wie deine Realität aussieht, aber in der Realität...
1. Idealerweise gibt es weder Hypothesen noch Experimente, die eine Hypothesen bestätigen oder widerlegen, sondern direkte Messungen und Beobachtungen die zu einer richtig gemachten Arbeit und Ergebnissen führen und etwas aussagen, dies kann einer persönlichen Vermutung, Erwartung oder einer Hypothese sogar völlig widersprechen, aber man hat trotzdem ein Ergebnis und eine neue Erkenntnis.
2. Trennt man in der Realität von theoretischer Wissenschaft und auch deren Erkenntnissen und ich denke wir sprechen hier auch nicht über Erkenntnisse aus der theoretischen Wissenschaft, mit Ausnahme nur zum Teil wie sich das Klima weiter in der Zukunft entwickeln wird.
3. Bedeutet auch nicht wie du es darstellst, dass selbst nur und ganz alleine in der theoretischen und experimentellen Wissenschaft betrachtet nicht völlig und ganz wissenschaftlichen Erkenntnissen unterliegt um korrekt zu sein, was auch jede Schlussfolgerung / jedes Ergebnis betrifft.
4.
Zitat:
Zitat von pibach Beitrag anzeigen
Oft kommt dann eben das raus, was erwünscht ist.
Ist ja völliger Schwachsinn, dann müsste ja nie eine Arbeit anerkannt werden und ständig völlig gegensätzliche Arbeiten zustande kommen, weil sich jeder etwas anderes durch seine Arbeit "erwünscht" hat, außerdem würde es dann kein Wissen mehr geben, welches nicht schon "erwünscht" wurde und jedes Produkt wird in der Forschung sofort in einem Experiment optimiert und jedes Ziel zu 100% erfüllt, es würde gegen alles eine Medizin geben, die ohne Probleme jede Krankheit heilt - ne so klappt das nicht, entweder eine Arbeit ist fehlerfrei und unterliegt den schon vorhandenen Erkenntnissen, dann ist sie richtig oder sie tut es nicht, da kann man sich wünschen, erhoffen was man will dadurch wird es nicht richtig und dadurch gibt es keine neue Erkenntnisse und keine Ergebnisse. Man braucht so wie du es darstellst kein Wissen um selbst in der theoretischen Wissenschaft ein Model oder ein Experiment richtig aufzubauen und auf Richtigkeit zu überprüfen, da man sich es sich so oder so erwünscht, muss dies ja nicht richtig sein, da kann jeder kommen und was modellieren, simulieren und experimentieren der Wille alleine zählt und damit ist das Ergebnis richtig und Krebs geheilt und das Universum expandiert nicht mehr und es gibt auch bei mehr Emissionen nicht mehr Energie und keine ansteigende Temperatur ?
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WASURENAI 3.11
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