Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Ich hab mal den richtigen Satz zitiert, der Rest ist wie immer deine Privatmeinung, oder wie Jimih das so schön nennt, Religion.
Nur weil du es nicht weißt, ist es nicht unbekannt.
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Du bist aber auch komisch...
Der nicht zitierte Teil, der Deiner Meinung nach falsch sein soll, ist selbst für Laien auf dem von Dir geposteten Bild nachvollziehbar richtig. Ausser das von Dir gepostete Bild ist falsch...
Beispiel?
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Alle Gase sind "klimaaktiv", denn sie tragen zur Atmosphäre und zum Luftdruck bei. Die Atmosphäre erzeugt insgesamt den atmosphärischen Wärmeeffekt, da es zu einem adiabatischen Temperaturgradienten kommt - unten warm, oben kalt - dadurch wird weniger Wärme ins Weltall abgegeben als ohne Atmosphäre.
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Alleine schon das Wissen, dass Gase sich bei Wärme ausdehnen, reicht, um sie "klimaaktiv" zu nennen...
Dass Gase zudem die Eigenschaft haben, sich beim Ausdehnen abzukühlen, also gleichzeitig leichter werden, nach oben steigen UND dabei abzukühlen (ohne dass dieses Gas- (oder Luft-) Paket dabei Wärme mit der Umgebung austauscht, ist es richtig, wenn pibach vom adibiatischen Temperaturgradienten redet. Die Luft wird oben kühler. Der maßgebliche Grund, warum die Temperatur nicht konstant fällt, je höher man in den atmosphärischen Schichten steigt, sondern warum es zwischendrin zu einer Erwärmung kommt (weil nämlich der adibiatische Effekt sich dazwischen mogelt).
Und auf dem Bild ist auch schön zu sehen, dass die Atmosphäre ganze 78 W/m² absorbiert. Gäbe es die Atmosphäre nicht, würde ein größerer Teil der Wärme an der Oberfläche reflektiert und wieder ins Weltall zurückgegeben werden. Also auch da kann pibachs Aussage nicht so falsch sein, immerhin findet sie sich in Deinem Bild wieder.
Pibachs Anmerkungen zum Stand des Wissens der Wissenschaft wirkt auch nicht so falsch, da mW bislang nur die Zustandsänderung von "idealen" Gasen berechnet werden kann. Ideale Gase wird man in der Atmosphäre aber kaum finden. Daher kann man den tatsächlichen Effekt in unserer Atmosphäre nicht errechnen, sondern muss ihn messen. Sinnvoller Weise in einer Zeitreihe.
Ihr Beide führt einen wissenschaftlichen Diskurs, könnt Ihr auch gerne weiter tun. Allerdings hatte ich von Anfang an das Gefühl, dass Du die schwächere Argumentationsschiene fährst und gerne auch schnell persönlich abwertend wirst. Pibach ist ein zutiefst logischer und geduldiger Mensch. Wenn selbst er anfängt, auch persönlich gegen Dich zu schießen, will das viel heißen.
Jedenfalls tust Du Dir - auch bezogen auf Deine Glaubwürdigkeit - einen Gefallen, wenn Du seine Meinung nicht einfach pauschal abkanzelst, sondern im Zweifel mal beleuchtest, bevor Du sachlich dagegen argumentierst.
Ich bin kein Wissenschaftler und bei den Dingen, die ich oben geschrieben habe, mag auch was falsch sein. Durch Recherche habe ich allerdings den Eindruck gewonnen, dass seine Aussagen stimmen und lustigerweise hat mich Dein Bild in diesem Eindruck bestärkt.
Also Messer mal wieder zurück in den Sack und ordentlich fachsimpeln, oder es halt sein lassen...