Zitat:
Zitat von BlinderBarmer
Das Strahlungsverhalten von CO2 ist bekannt, der Anteil des Menschen ist 40%, Änderungen des Anteils führen zu Änderungen der Energiebilanz.
Nichts davon ist strittig.
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Das ist schon richtig. Es ist unstrittig, dass der Mensch seit der Industrialisierung für einen ca. 40% höheren Anteil an CO2 in der Luft gesorgt hat. Die Natur ist - noch - in der Lage, den Kohlenstoffkreislauf aufrecht zu erhalten. D.h. die zusätzlichen Mengen in der Luft können noch weitgehend von Wasser und Land absorbiert werden.
Strittig ist, wie hoch der tatsächliche Effekt auf die Erderwärmung daraus resultiert. Die sogenannte Klimasensitivität bei Verdopplung des CO2 Gehaltes (ausgehend vom Status Quo). Und hier ist die Wissenschaft nicht weit genug, um sicher sagen zu können, dass die Verdopplung des CO2- Gehaltes zu einer problematischen Erderwärmung führt. Eine lang durchgeführte Messreihe hat zumindest belegt, dass es zu irgendeiner Erderwärmung führt.
Was macht die Wissenschaftler aber so unsicher?
Platt gesagt, die Wolken! Wärmere Luft (durch Treibhauseffekt) kann mehr Wasserdampf aufnehmen. Die Wolken widerum können kühlend wirken (nicht alle Wolkenarten). Besonders beeindruckend dabei ist, dass der Anteil des Wasserstoffes zwischen 2001-2010 nicht gestiegen ist. Der zu erwartende, durch den menschenverursachten CO2- Ausstoß, Temperaturanstieg der Luft und somit die Erhöhung des Wasserdampfes in der Luft, ist ausgeblieben. D.h. möglicherweise das CO2 wurde besser absorbiert, der Kohlenstoffkreislauf war in der Zeit ausgeglichen.
Im Moment rechnen die Wissenschaftler mit einer Klimasensivität von 1,5-4,5 und jede dieser Zahlen ist so sehr gelogen, wie jede Andere. Diesen Range gibt es, weil die Wissenschaftler nicht in der Lage sind, "Wolken zu messen".
Wenn man also über Treibhauseffekt und Klimawandel spricht, muss man auch akzeptieren, dass die gezeichneten Katastrophenszenarien nichts weiter sind, als eine Worst-Case-Betrachtung innerhalb einer großen Bandbreite des aktuell gültigen wissenschaftlichen Standes.