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Zitat von BlinderBarmer
Ist nicht richtig, sorry, der Atmosphärendruck hat nichts mit der Energiebilanz der Erdoberfläche zu tun, und diese Energiebilanz ist ausschließlich temperaturbestimmend.
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2. Satzteil ist korrekt, 1. nicht.
Die Abstrahlung in das Weltall hängt von der Temperatur der oberen Luftschichten ab. Und die wiederum vom adiabatischen Temperaturgradienten, der vor allem durch die Masse und Dichte der Atmosphäre bestimmt wird.
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Und das sind Messwerte, das ist nicht unbekannt oder aus Modellen ermittelt oder sonstwie geraten, wie pibach das darstellt, das ist dass, was die Messgeräte sagen.
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Das lässt sich gar nicht in der erforderlichen Genauigkeit messen, wie denn? Wenn die Energiebilanz genau messbar wäre, wäre doch eine weitere Diskussion auch gar nicht nötig.
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... weil diese 333 W/m2 ausschließlich durch Treibhausgase auf die Erde gestrahlt werden.
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Die Treibhausgase befinden sich in einer Atmosphäre, die zum allergrößten Teil aus anderen Gasen besteht. D.h., der radiative Wärmeaustausch ist relativ klein. Und der Wärmeaustausch durch direkte Wärmeübertragung, Diffusion und Konvektion dominiert.
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Zitat von BlinderBarmer
Ist OT, hat nichts mit der Temperatur der Erdoberfläche zu tun, bestenfalls banal.
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Wenn durch Konvektion Wärme in höhere Luftschichten gelangt, wird auch mehr Energie ins Weltall abgestrahlt. Selbstredend.
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Ist falsch und irreleitend, da ist nichts weitgehend unbekannt, die Zahlen sind bekannt, siehe auch die von mir verlinkte Grafik.
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Lustige Idee. Die Zahlen sind in der erforderlichen Genauigkeit natürlich nicht bekannt, sonst gäbe es ja keine Unsicherheiten hinsichtlich Klimawandel.
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...denn Ein- und Ausstrahlung sind messbar...
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Leider nein. Für die ganze Erde ist so eine Messung extrem schwierig und gelingt eben nicht in der erforderlichen Genauigkeit.
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Zu glauben, man könne und würde die beiden nicht messen, ist bestenfalls eine Verschwörungstheorie.
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Es geht nicht um messen oder nicht messen, sondern um die erforderliche Genauigkeit solcher Messungen.