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Alt 29.01.2018, 01:01
BlinderBarmer BlinderBarmer ist offline
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AW: Sunny side up - Klimaerwärmung oder doch nicht?

Zitat:
Zitat von pibach Beitrag anzeigen
Dann hätte die Atmosphäre gar keinen Einfluss??
Nicht auf die Gesamtabstrahlung von Erde und Atmosphäre.
Die kann im Mittel nicht höher sein als die Einstrahlung der Sonne.
Energieerhaltung und so.
Vielleicht sollten wir uns mal einigen, dass die physikalischen Gesetze so gelten, wie man sie in der Schule lernt?
crycorner hats ja im übrigen auch verstanden, eine Erde ohne Treibhausgase hat am Boden eine Einstrahlung von maximal 239W/m2, und kann daher auch maximal soviel abstrahlen.
In der Realität ist die Einstrahlung 494W/m2 groß, die Abstrahlung 396W/m2 groß, und 396 ist mehr als 239, und darum ist die reale Erde wärmer als eine imaginierte ohne Treibhausgase, denn die Abstrahlung ist direkt von der Temperatur abhängig.


Zitat:
Wow, dann gilt das Stefan-Boltzmann-Gesetz also gar nicht?
als 'Antwort' auf:
Zitat:
Ob eine Eiszeit ist, oder ob es nochmal 5 Grad wärmer wird, die von Erde und Atmosphäre zusammen abgestrahlte Energiemenge ist immer identisch, und zwar deshalb, weil auch die von der Sonne auf der Erde ankommende Strahlung immer identisch ist, im Jahresverlauf jedenfalls.
Wo willst du denn bei der mittleren Jahreseinstrahlung Stefan Boltzmann anwenden?
Hat doch damit gar nichts zu tun.

Das ganze ist auch gar nicht so schwierig.
Sonne strahlt auf Erde + Atmosphäre, beide strahlen ab, und die eingehende und die ausgehende Strahlung sind gleich groß.
Immer. Siehe oben.

Zitat:
Also einige Naturgesetze neu schreiben?
Als 'Antwort' auf :
Zitat:
Der Abstand Sonne-Erde schwankt um 10%, aber jedes Jahr kommt dieselbe Energiemenge an und jedes Jahr wird genau diese Energiemenge auch wieder abgestrahlt.
Nö, die Anwendung der bestehenden Gesetze reicht völlig.
Dafür muß man die nur halt kennen.
Wenn du meinst, dass die elliptische Erdumlaufbahn der Planeten neue Naturgesetze erfordert, ist das irgendwie deine Bildungslücke, nicht meine.
Sind im übrigen nur 3,5% Unterschied in der Entfernung zur Sonne, was am Argument nichts ändert.
Denn:
Zitat:
Die über das Jahr gemittelte auf der Erde eintreffende Bestrahlungsstärke ist die Solarkonstante.
Und
Zitat:
Die durch die Veränderlichkeit der Exzentrizität verursachte langfristige Variation im Jahres-Energieeintrag beträgt nur Bruchteile eines Prozents, kann aber dennoch klimatologisch relevant sein.
Die Eiszeiten werden nicht durch Veränderungen des Energieeintrags verursacht, sondern durch eine andere Verteilung dieser Energie auf der Erde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbahn

Auch das ist kein Geheimwissen.
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