Einzelnen Beitrag anzeigen
  #36201  
Alt 31.01.2018, 02:13
Max Max ist offline
bin ich.
Foren-Stammgast 2000
 
Registriert seit: 09.01.2004
Beiträge: 2.910
Max wurde öfters kritisiert und sein Ruf ist mittlerweile im Minus (Renommeepunkte mindestens -10)
AW: DER Thread für politisch Interessierte

Zitat:
Zitat von Armendariz Beitrag anzeigen
Euer Problem mit mir ist, dass ich euch daran erinnere, dass ihr auch mal Ideale hattet.

Gut so! Kevin Kühnert wird zwar erstmal keinen direkten Erfolg haben, aber er setzt die Klinge da an, wo's wehtut

Vielleicht les ich mir in 20 Jahren, wenn ich ne Familie hab, meine Beiträge durch und lach mich selbst aus. Nichts ist ideal.

Aber ohne die Utopie, daran zu glauben, dass etwas perfekt werden kann, wären viele gesellschaftliche Änderungen nie passiert.


Also gebt euch ruhig der Illusion hin, dass der globale Norden so "sorglos" ist, weil sie schon immer die besseren Menschen waren.

Es ist traurig, ich kann ideologischen Antiamerikanismus nicht leiden.

Aber wenn man Konflikte im globalen Süden analysiert, basiert die große Mehrheit auf Eingriffen und Ausbeutung des globalen Nordens. Die Armut in Afrika basiert zum großen Teil auf Hegemonialstrukturen aus der Kolonialzeit. Kriege übrigens auch. Häufig zwischen Ethnien, die von den Europäern als Eliten eingesetzt wurden, und einer Bevölkerungsmehrheit.

Die Menschen dort sind so arm, weil sie noch im Mittelalter leben... wer hat denn mit Extraktion dafür gesorgt, dass dort nie eine selbstständige Wirtschaft entstehen konnte? Und woher kam der Reichtum der Großmächte im 15., 16., 17., 18., 19., 20. Jh?
Afrika, Südamerika, z.T. Nordamerika, Arabien, Indien, den Kolonien in Asien, Ozeanien, usw. Während traditionelle, oft gut funktionierende Wirtschaftssysteme oder Agrartechniken zugunsten eines einseitig orientierten westlichen Systems zerstört wurden, pumpte die Kolonialmaschinerie Rohstoffe aus dem globalen Süden in den Norden.
Wer schon vom Irakkrieg gehört hat, weiß ja inzwischen, warum die US-Marionette Hussein plötzlich gefährlich wurde. Chemiewaffen wurden natürlich nicht gefunden. Aber Öl, lustiger Zufall

Heute kauft China die ehemaligen Kolonien auf. Der Westen hat es vorgemacht, das historisch weniger vorbelastete China die Lehren gezogen. Vielleicht werden eure Enkel und Urenkel in 30 Jahren Mandarin als 1. FS lernen.

Man kann sagen was man will.
Aber diese Lektion hätte Europa sich verdient.
Liest sich wie aus einer Seminararbeit in Soziologie oder Gender Studies. Die Mär vom bösen Kolonialismus, ohne den Afrika heute Industriestandort wäre.

Afrika wird immer das Armenhaus bleiben, es fehlt dort einfach an Strukturen und Institutionen. Es kommen dort immer nur Despoten an die Macht. Wenn der white flight in Südafrika erst einmal richtig losgeht, dann wird dieser vermeintliche Tigerstaat auch zugrunde gehen.

Die Chinesen machen übrigens gute Arbeit in Afrika. Statt das Geld den Despoten in den Rachen zu werfen, kommen die mit einem Heer von Arbeitern und sorgen dafür, dass das Geld nicht einfach versickert. Die Chinesen haben einen Fuß in der Tür und die dortigen Afrikaner sind ihnen dankbar

Durchschnitts-IQ liegt im subsaharischen Afrika bei unter 80. Denen fehlt es einfach an Humankapital. Damit lässt sich einfach keine moderne "Wissensgesellschaft" aufziehen.

All denen, die jetzt Rassismus, Biologismus und andere Schlagworte tippen, sei gesagt, dass ein einfacher Blick in die gängige Psychologieliteratur zum Thema "Intelligenz und individuelle Unterschiede" reicht. Lässt sich alles leicht nachgooglen. Sarrazin wurde übrigens auch von Rindermann bestätigt.