Zitat:
Zitat von pibach
"Dazu ist die Differenz von eingestrahlter Leistung der Sonne und abgestrahlter infraroter Leistung der Erde zu bilden, wie sie lokal in Fig. 1.9 aufgetragen sind. Das sind über die Erdoberfläche gemittelt zwei große Zahlen um 240 Wm², die selbst nur auf einige Prozente genau sind. Dadurch konnte die „planetary energy imbalance“ lange Zeit nur mit großer Unsicherheit abgeschätzt werden. Diese Situation hat sich in den letzten Jahren erheblich verbessert, weil man inzwischen in der Lage ist, die Erwärmung der Weltmeere ganz gut zu registrieren. Dazu trug vor allem das „Argo observational system“ bei. ..."
Aus der in #703 verlinkten Quelle, S.15.
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Als Antwort auf:
Zitat:
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Der Wert der Gegenstrahlung wird doch nicht durch Messung der Erdtemperatur oder den Energiegehalt der Ozeane bestimmt.
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Was hat die Abstrahlung von Erde + Atmosphäre ins Weltall mit der Gegenstrahlung zu tun?
Nichts, genau.
Die Gegenstrahlung ist Strahlung zur Erde hin, die misst man nicht mit der Änderung der Wassertemperatur, sondern mit den dafür entwickelten Geräten,
https://de.wikipedia.org/wiki/Pyrgeometer
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