Zitat:
Zitat von Matthias1234
Der Unterschied ist nur, dass die Gegner auf solche Bälle weniger Fehler machen, da der Ball beim aufkommen auf den Tisch einen Großteil der Rotation verliert und somit am Schläger des Gegners weniger Rotation ankommt.
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Ja so sieht es wohl aus. Diese Aussage habe ich schon von mehreren jetzt gehört.
Doch da liegen auch die Probleme
1 Ich bekomme den Bogen zwar hin aber der wenn der Ball beim Gegner auf dem Schläger auftrifft ist die Wirkung großteils weg. Er macht weniger "Einschätzungsfehler"
2. Ich kann keinen Spin mehr umsetzen...wen ich zb auf einen US Ball des Gegners Anziehe st da mehr spin drin als wenn ich auf einen leeren Ball anziehe. Oder wenn ich zb mit einem GLAnti den ankommen den Spin umgesetzt habe mit "Spinumkehr" dann kommt jetzt weniger an also kann ich weniger "umkehren" und wenn er dann drüben auftickt ist er nochmal spinreduziert... Bedeutet: Früher Gegner zieht mit 100% Spin Topspin , bei mir kommen 95 an ich setze 90 in US um und bei ihm kommen 85 % US an.
Jetzt: er zieht 100%, bei mir kommen 80 an ich setz 75 um und bei ihm kommen 50 an...
3. Beim Aufschlag ist es dann am extremsten, da der Ball da ja 2 mal auftickt also der Spin "doppelt" verloren geht.
Es lohnt sich also kaum noch (außer um den Bogen hin zu bekommen) viel Bewegungsenergie in den Spin zu investieren....Dazu bringt so ein "tangentiales" Treffen was Spin erzeugt auch ein hohes Risiko den Ball nicht richtig zu treffen. Das ist beim zentralen Treffen geringer.
Fazit: Mann sollte also seine Energie eher in die Geschwindigkeit des Balle investieren damit der Gegner nicht mehr genug Zeit hat den Schläger an die richtige Stelle zu bekommen.