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AW: DFL muss Kosten für Hochrisikospiele tragen
Ich bin dagegen die Vereine zur Kasse zu bitten.
Grundsätzlich könnte man dafür sein, aber dann macht man doch die Büchse der Pandora erst auf.
Analog müsste man dann jede Demonstration dem Anmelder in Rechnung stellen.
G8 Krawalle?
Pegida?
Kurdendemos?
Aus ähnlich gelagerten Gründen ist damals die Loveparade in Berlin kaputt gegangen. Da ging es auch um Kosten für Müll, Sicherheit etc..
Großveranstaltungen sind doch für die Städte auch ein erheblicher Wirtschaftsfaktor.
Wieviel Geld hat Werder Bremen dem Land über sie Jahrzehnte schon gebracht?
Vom Werbewert mal ganz abgesehen.
Wie dumm würde Bremen aus der Wäsche gucken, wenn der Verein wirklich mal ein neues Stadion bauen sollte, dies aber in der Nachbarschaft in Stuhr, Bassum oder einem der anderen Dörfer nebenan, die zu Niedersachsen gehören, bauen würde und sämtliche Aktivitäten ins Nachbarland verlagern würde?
Der Staat Bremen hätte keine Steuereinnahmen mehr vom Verein und würde auf seinem Stadion sitzen.
Nein, für mich ist das nur ein, richterlich unterstützter, Versuch Kosten für staatliche Pflichtleistungen umzulegen weil man selbst klamm ist.
Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, das sind hoheitliche Einrichtungen, die mit den Steuern abgegolten sein müssen.
Das allerhöchste der Gefühle wäre etwaige Chaoten in Haftung zu nehmen, wie das ja bei Einsätzen heute schon möglich ist.
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