Zitat:
Zitat von Kriegela
Wie unterschiedlich doch die Erfahrungen und Eindrücke sein können.  Darf ich fragen was für ein Holz du in Kombination mit welcher Kurznoppe gespielt hast um diese Erfahrungen zu sammeln?
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Diesen Unterschied in den Erfahrungen könnte ich mir relativ einfach erklären. Du wirst die Kurznoppe bisher auf der Vorhand gespielt haben, ich spiele sie auf der Rückhand. Das ist schon ein großer Unterschied.
Klar darfst du fragen, was ich spiele

Butterfly Viscaria mit Victas VO 102 in 1,8mm
Zitat:
Zitat von Kriegela
Klar, dieser ungewohnte Absprung und das Tempo des Balles hat mir auch zu schaffen gemacht. Allerdings nach ner Weile hat man doch schon raus wie der Ball sich verhält. Das der irgendwie willkürlich abspringt konnte ich nicht feststellen.
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Das kann und will ich nicht beurteilen. Ich hatte bisher bloß 2 Gelegenheiten mit dem ABS Ball zu spielen. Allerdings zeigen mir die unzähligen und vor allem unverhältnismäßig häufigen Kantentreffer und Luftlöcher bei diesen beiden Gelegenheiten einfach, dass das sicherlich nicht so einfach ist, wie das so manch einer hier darstellt. Diese Kantentreffer und Luftlöcher wurden von der gegnerischen Mannschaft gleichermaßen gemacht wie von uns. Die gegnerische Mannschaft spielte diesen Ball sogar seit der Einführung und das waren junge Leute, die zum Teil 3-4 mal die Woche trainieren.
Ist für mich auch logisch, dass es schwer ist die Flugkurve bei den neuen Bällen einzuschätzen. Die neuen ABS Bälle springen einfach deutlich mehr in Spinrichtung ab.
Normalerweise approximiert unser Gehirn die Flugkurve einfach weiter. Dadurch, dass der ABS-Ball in Spinrichtung seine Flugkurve ändert bei Kontakt mit der Platte, kommt eine aprubte Änderung der Flugrichtung ins Spiel, die es schwer macht den Ball richtig einzuschätzen.
Das unserem Gehirn beizubringen, ist schwer. Das fällt dem einen leichter, dem anderen weniger. Unser Gehirn muss viele Erfahrungswerte sammeln, um eine Beziehung zwischen gegnerischen Bewegungen, dem daraus resultierenden Spin und der dazugehörigen Richtungsänderung herstellen und speichern zu können.
Das Ganze wird auch dadurch erschwert, da es eben für das Gehirn normal ist Bewegungsabläufe so zu approximieren, dass sie ihre Bewegungsrichtung fortsetzen. Das macht es nahezu immer so. Es muss also quasi neu lernen.
Gerade Spieler mit guter Antizipation und Reflexxen haben daher am Anfang mit den neuen Bällen Probleme, weil sie bis ihr Gehirn das neu gelernt hat weniger Kapital daraus ziehen können.