Die Miete weggerechnet habe ich lange mit ca 400€ mtl. gut gelebt.
Dabei halt die ganzen Vergünstigungen als Student: warmes Essen in der Mensa für 2-4€, Studententicket, ermäßigter Vereinsbeitrag
Schwierig wirds sicher, wenn man weiter fahren muss als bloß Innenraum.
Oder wenn man Raucher ist oder ner anderen Sucht nachgeht.
Aber es ist sicher auch was anderes, wenn ich als junger Mensch zuversichtlich bin, dass es später mehr Cash gibt, und noch nie mehr gehabt habe.
Deshalb sehe ich "einen Monat mit Hartz-IV" kritisch - wie soll das die Perspektivlosigkeit nachbilden, die viele Bezieher in der Praxis verspüren. Eingerostete Strukturen, die psychisch nur ganz schwer zu meistern sind.
Dazu sind einige durch fehlende Bildung, falsche Erziehung, Alkohol etc. nicht in der Lage so klar zu denken, wie viele meinen. Sogar Studenten muss man manchmal erst erklären, dass man für nen sinnvollen Preisvergleich besser auf den Kilopreis schaut als auf das fettgedruckte Preisschildchen
Schwierig finde ich da prinzipiell einfach, dass man mit einem langsamen Hocharbeiten (z.B. Teilzeitjob) danach nicht sofort eine Besserung der Lebensumstände merkt. Direkt weniger Zeit, mehr Stress, durch die Steuern nicht viel mehr Geld - da braucht es vielleicht bessere Anreize.