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AW: Berichte Bezirk Rastatt/Baden-Baden 2017-2018
Ottenau/Gamshurst (ti)
In der Tischtennis Badenliga der Männer bezwang die Spvgg Ottenau im südbadischen Derby die TTSF Hohberg deutlich mit 9:2. Beide Teams konnten zur Partie ihre Stammformationen nicht aufbieten. So wurde bei Ottenau Mannschaftsführer Kresimir Vranjic von Nachwuchsspieler Simon Weiler, der sein Einzel im Schlussdrittel deutlich gewann, bestens vertreten. Beim Gast aus der Ortenau fehlte neben der Nummer zwei Jeromy Löffler auch Felix Gühr, der auf Position fünf nominiert ist. Mit zwei Doppelerfolgen von Eduardo Gonzales/Lukas Mai und Leon Biedermann/Andrè Schweikert gelang den Murgtälern gleich in den Eingangsdoppel die erhoffte Führung. Im vorderen Paarkreuz steigerte sich Mai nach dem schwächeren Start in die zweite Halbserie und gewann beide Spiele. Gegen Marcel Neumaier erkämpfte er einen recht engen Fünfsatzsieg, in dem er im zweiten Durchgang und im Entscheidungssatz in der Verlängerung mit 13:11 die Oberhand behielt. Ausgleichende Gerechtigkeit für Hohberg warder Anschlusspunkt von Andreas Bußhardt über Gonzales. Nach einem 3:11 Satzverlust und einem 11:3-Erfolg endeten die beiden folgenden Sätze jeweils mit 11:13 für den Hohberger. Im mittleren Drittel rangen Aaron Kawka und Leon Biedermann ihre Gegner Jürgen Degen und Tom Schaufler nach fünf Sätzen nieder und sorgten für einen 5:2-Vorteil, was für den weiteren Verlauf der Partie spielentscheidenden Charakter hatte. Die Gegenwehr war gebrochen, Schweikert und Ersatzmann Simon Weiler erhöhten mit zwei Dreisatzerfolgen auf 7:2. Mai mit seinem zweiten Tageserfolg und Gonzales, der Neumaier nach einem 6:11-Satzverlust keine Chance mehr ließ, sorgten für das schnelle Ende des Derbys. Mit 18:12 Punkten rückte Ottenau von Position sechs auf Platz vier vor und hat gegenüber dem Tabellendritten SV Niklashausen (19:13) nach Minuszählern weiterhin ein leichtes Plus. Die DJK Offenburg muss nach der 5:9-Niederlage gegen den TTC Odenheim wieder vermehrt um den Klassenerhalt bangen. Bei noch zwei ausstehenden Spielen müssten auf den ESV Weil drei Punkte aufgeholt werden, ansonsten bleibt der derzeitige Relegationsplatz das höchste Maß der Gefühle.
Die TTF Rastatt gewannen auch in der Rückrunde der Frauen Badenliga den Kräftevergleich beim Bezirksrivalen TTV Gamshurst mit 8:4. Gamshurst trat ohne seine Spitzenspielerin Julia Lubitz an, bei Rastatt rückten für Nina Merkel und Lea Ehinger aus der zweiten Garnitur Jacqueline Hörig und Ursula Ludwig nach. Das Spiel begann recht ausgeglichen, wobei die Gastgeberinnen beherzt dagegenhielten und drei Mal in Führung gehen konnten. Mareike Allgeier/Sarah Strack gewannen das Eröffnungsdoppel gegen Hörig/Ludwig in drei Sätzen, Susanne Gibs/Vanessa Moch glichen durch einen 3:1-Erfolg über Natascha Seiler/Betül Özdemir aus. Mit einem Fünfsatzsieg über Moch punktete Allgeier zum 2:1, Gibs schlug postwendend mit einem 3:1-Erfolg über Strack erfolgreich zurück. Im zweiten Paarkreuz wurden nochmals die Punkte geteilt: In zwei engen Fünfsatzmatchs bezwang zunächst Seiler Ludwig zum 3:2, Hörig glückte gegen Özdemir im Gegenzug der Gleichstand. Im zweiten Spielabschnitt zogen die TTF mit drei Erfolgen auf 6:3 davon. Beide Entscheidungssätze endeten klar mit 11:3. Özdemir verkürzte mit ihrem Erfolg gegen Ludwig nochmals zum 4:6. Im letzten Durchgang erhöhten Hörig gegen Allgeier und Gibs gegen Seiler für die Gäste zum 8:4-Endstand. Gamshurst spielte lange Zeit auf Augenhöhe und verlangte seinem Gegner alles ab. „Es hätte durchaus mit einem 2:4-Rückstand für uns beginnen können“, gab es von Gibs ein Lob für den engagierten Auftritt des Aufsteigers, die bereits im Hinspiel trotz einer 0:8-Niederlage unter Wert geschlagen wurden. Nach der 3:8-Auswärtsniederlage des TV Britzingen beim TV St. Georgen ist im Abstiegskampf für viel Spannung gesorgt. Britzingen (4:24) und die punktgleichen Mannschaften des TTV Weinheim-West und dem TTV Kappelrodeck (3:21) liegen alle recht eng beieinander. Ein Team steigt direkt ab, der Tabellenvorletzte muss in die Relegationsrunde.
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