Zitat:
Zitat von Kivan
Mein "grobporigster Schwamm" Belag ist der Vega Intro, der ging mit je einer dünnen Schicht. Wobei "dünn" ja leider sehr subjektiv/relativ ist. Am Anfang war ich bei ±3g für beide Seiten, aktuell bin ich bei >= 2g für beide Seiten.
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Manchmal habe ich auch den Eindruck, als wenn jeder hier unter dünnen oder dicken Schichten etwas anderes versteht. Sozusagen ein "Klassiker" unter den Kommunikationsproblemen
Deine Antwort wäre jetzt jedenfalls ein Grund für mich, dem Tibhar Clue doch nochmal eine Chance zu geben. Hatte damals so ein Mini-Fläschchen davon mit Schwammdüse gefrustet beiseite gestellt, weil der Auftrag damit schnell klumpte. Ob es an der mechanischen Reibung durch diesen Applikator, der Lufttemperatur oder -feuchte, Alter des Klebers oder sonstwas lag, kann ich im Nachhinein nicht mehr sagen.
Mit dünnflüssigerem Joola Lex komme ich seither bestens klar, einziger Wermutstropfen ist aus meiner Sicht, daß bei sehr dünner, einlagiger Kontaktklebung an ein anschließendes "Häuten" des Belages (z.B. Intro) nicht zu denken ist. Was wiederum zu verschmerzen ist, da auf dem Holz beim Abziehen (zumindest bei mir) bisher keine Rückstände bleiben und die sehr dünne "Doppelschicht" dann unbeschädigt am Schwammgummi verbleibt. So lässt sich der abgezogene Belag ebenfalls bequem wiederverwenden.
Absolute Angaben in Gramm sind keine schlechte Idee, aber wer hat schon eine Waage mit 0.1 g Genauigkeit zur Verfügung? Viele Küchenwaagen haben gerade mal 1 g Auflösung und schwanken dann noch je nach Aufstellung und Belastung der Standfüße. Dazu noch der Arbeitsaufwand: Holz vorher wiegen. Holz mit angetrockneter Klebschicht wiegen. Aus der Differenz das Gewicht der Klebschicht ableiten. Dasselbe nochmal analog mit dem Belag durchexerzieren (wobei man für eine brauchbare Abschätzung vermutlich auch einfach nochmal das Gewicht der Klebschicht auf dem Holz dafür annehmen kann).
Darf ich noch fragen, wie du die 3g, aktuell ">= 2g" Tibhar Clue pro Kontaktklebung bestimmt hast?