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AW: Tomokazu Harimoto (JPN)
Über Art, Ausdruck und Lautstärke lässt sich ja streiten, aber eigentlich macht er doch alles richtig meiner Meinung nach.
Ab 0:0 im ersten Satz ist er voll im Spiel. Die Sätze sind kurz und jeder Punkt ist wichtig. Selbst wenn man hoch führt darf man nicht die Konzentration verlieren und muss sich manchmal selber weiter "in den Allerwertesten treten".
Wieso man sich nur über die"besonderen" Punkte freuen sollte erschließt sich mir überhaupt nicht. Die kommen im Satz kaum vor und entscheiden ihn auch nicht - es sind die "kleinen" Punkte, die ein Spiel gewinnen. Deshalb darf ich mich auch über einen "schlechten" Rückschlag oder "einfachen" Fehler des Gegenüber freuen. Schließlich zählt jeder einzelne Punkt!
Zum "Reinreden" vor dem gegnerischen Aufschlag: Für mich hört es sich wie ein "komm" an und ist in Asien besonders unter Jugendlichen weit verbreitet. Scheint nochmals eine Selbstmotivation zu sein und signalisiert dem Gegner, dass man bereit ist.
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