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Alt 01.07.2004, 16:21
MiHu MiHu ist offline
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AW: Frage zum VH-Topspin

Hi,

eine kurze schnelle Antwort:

1. Allgemein: möglichst kurz ist gut.

2. Arm+Hand (!!!) : Eine möglichst kurze Bewegung bedingt, durch das Ziel eines hohen Tempos des Schlägers, den Einsatz einer möglichst geringen Masse. Das bedeutet zuerst einmal Handgelenkeinsatz. Da das in den meisten Fällen nicht ausreicht, nutzt man das Ellenbogengelenk. Die Endposition (schlechter Begriff, da die Technik hier nicht tatsächlich endet) des Schlägers ist aus diesen Vorgaben und anatomischen Voraussetzungen entsprechend auf Kopfhöhe. Eine höhere "End"position erreicht man meistens durch das Anheben des Ellenbogens. Dieses Verhalten erschwert das schnelle Nachspielen nach dem Motto: mehr Masse = mehr Zeit oder einfacher: der Ellenbogen muss erst wieder abgesenkt werden.

3. Bein+Rumpf: Es gilt immer noch die allgemeine Prämisse: möglichst kurz ist gut. Somit ist es klar, dass ein Nach - Vorne - Schwingen des rechten Beines definitiv unsinnig ist. Die gravierendsten Nachteile dieser Empfehlung bestehen meines Erachtens in der Bewegungskontrolle und in der Möglichkeit des schnellen Nachspielens.

Die Bewegung allgemein: Beim Vorhand-Topspin öffnet man mit der Hüfte zum Ball, das rechte Bein (Rechtshänder) dreht auf der Stelle, die Fußspitzen wandern nach rechts außen. In der Schlagphase dreht sich der Rumpf, die rechte Hüfte dem Ball entgegen. Das rechte Bein dreht am Boden, verbleibt also an der Stelle des Ausholens, die Fußspitzen wandern wieder nach vorne. Der Arm überholt den Rumpf. Der Schläger sollte mit geschlossenem Blatt den Ball seitlich VOR dem Körper treffen. Im schnellen Spiel ist es unmöglich beim Ausholen eine Gewichtsverlagerung auf das hintere Bein durchzuführen: Zu langsam, keine Reaktionsmöglichkeiten auf unvorhergesehene Bälle.

Gruß,
MiHu.
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"Eine Frau, die so gut sein will wie ein Mann, hat einfach keinen Ehrgeiz." (Bodo Hauser)
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