Hallöchen,
hier noch einige Klarstellungen:
1. Durch die Rotation des Rumpfes dreht sich das rechte Bein mit. Die Veränderungen der Fussposition beschreibt also lediglich die Folge dieser Bewegung. Wenn keine Veränderung in der Fussstellung geschieht, treten im rechten Knie Scherbewegungen auf, die zu Verletzungen und Schäden im Knie führen können.
2. Die Meinung, dass der Ball-Schläger-Treffpunkt generell in der fallenden Phase ist, halte ich für falsch. Ich behaupte das Gegenteil. Im höherklassigen Bereich ist das usus. Der Vorteil liegt in der näheren Position am Tisch und der kürzeren Reaktionszeit für den Gegner, was wiederum beides ein leichteres Unterdrucksetzen des Gegners erlaubt.
3. Den Ellenbogen beim Schlag anheben beeinträchtigt auf jeden Fall das schnelle Nachspielen. Falls mein Gegner meinen Topspin früh mit einem Spinkonter beantwortet, habe ich die Situation des schnellen Nachspielens. Diese Entscheidung liegt bei meinem Gegner und nicht bei mir!
4. Zu der Diskussion über die Schlägerblattneigung:
"M = m x a x l;
M = Rotation
m = Belagseigenschaft
a = Beschleunigung
l = Entfernung der Bewegungsrichtung vom Ballzentrum.
Er schliesst daraus, das bei gleichem Belag und gleicher Beschleunigung die Entfernung der Bewegungsrichtung zum Ballzentrum das entscheidende Kriterium ist für die Roatation.
Auf den VH-TS überträgt heisst das für mich beim TS auf US, je steiler die Bewegungseben ist, umso mehr Rotation erhält der Ball." (Martinspin)
Das ist falsch. Es heißt: "die Entfernung der Bewegungsrichtung zum Ballzentrum". Das sagt nichts über die Schlägerblattneigung aus. Ich gehe sogar noch weiter. Ein tangentiales Treffen ist mit geschlossenem Blatt einfacher, da ich mich mehr parallel zur Ballflugbahn bewege, als bei einem geöffneten Blatt.
Ciao, MiHu.