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AW: Kampflose Spielabgaben - Strafen
Tischtennisverbände und freiwillig Geld abgeben und umverteilen? Das könnten sich nur wohlhabende Landesverbände leisten. Analog zu den Kommunen, die einen gewissen Betrag von Park- und Temposündern in ihrem Budget fest eingeplant haben, sind die "klammen" Verbände auf jeden Euro Mehreinnahmen angewiesen, die sie für Seminare, Verbandstraining benötigen. Solch ein System der positiven Sanktionierung wird von manchen Krankenkassen praktiziert, die ihre Mitglieder für aktiven Sport zur Gesunderhaltung belohnen. Ich finde es schon traurig und eine bedenkliche Entwicklung, dass man externe Zahlungen erwartet, nur damit man bei der Sportart anwesend ist, für die man sich freiwillig entschieden hat. Man stelle sich das im Fußball in der Kreisliga C vor. Der Fußballverband gibt eine Prämie, damit man am Sonntag auf dem Platz steht. Solche Gedankenspiele gibt es wohl nur beim TT. Man sollte da wohl die Kirche im Dorf lassen und ggf. bei den Jahreshauptversammlungen den Vereinen ins Gewissen reden. Gegen eine Prämerung der besten 3 Vereine mit den wenigsten Ordnungsstrafen hätte ich nichts. Vielleicht könnte dann der Verbandsausrüster jeweils 1 Gros P-Bälle stiften, die ja gerne kaputt gehen und damit die Vereine finanziell entlasten. Aber eine Aufrechnung und Verteilung der Gebühren halte ich für den falschen Weg, zumal der zusätzliche bürokratische Aufwand berücksichtigt und finanziert werden müsste. Das Antreten zum Match sollte einfach wieder zur "Normalität" werden. Ein gewiss frommer Wunsch.
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