Zitat:
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Zitat von Rieslingrübe
(...) zwei TT-News-Perlen aus dem hochwissenschaftlichen Eigenbau-Materialforum (...)
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Da stellt sich die Frage, wie weit man Tischtennis zur Wissenschaft machen sollte und wo in langwierigen Erklärungen die Pseudowissenschaft beginnt.
Anekdote dazu:
Auf einem TT-Lehrgang wird sinngemäß gesagt, man solle in der Lage sein, mit dem gerade Gezeigten gegen
jede Art von Schnitt/Spin (bei "kurzen Bällen") zu spielen: Unterschnitt, Sidespin und Topspin. - Ich stelle daraufhin die Frage, wie man denn Querspin zu returnieren habe.

...Ein Zweitligaspieler, der zufällig als Trainingsgast an einem Extra-Tisch abseits meiner Trainingsgruppe trainiert und die Frage mitbekommt, will sich daraufhin schnell und heimlich aus der Halle stehlen. Der Lehrgangsleiter aber "verhaftet" ihn an der Tür und so muss der Arme unter viel Ach! und Weh! ("sehr selten"; "macht eigentlich nur Hermann Mühlbach"

) einen Querspinaufschlag demonstrieren, was ja gar nicht mein Anliegen war.
Zur Returnfrage meint er dann, er ginge da eigentlich immer ziemlich offensiv drauf (deutet 'ne Bewegung an) und man müsse das für sich selbst ausprobieren. Für ihn sei entscheidend, dass er die (Bälle) irgendwie treffe.

Ach, was!
Am Rande versucht sich dann noch einer der Co-Trainer (Spielniveau ca. Regionalliga) in einer Pause am gezeigten Querspinaufschlag. Resultat: Neun Versuche - neun Fehlaufschläge. ^^ Und es stellt sich heraus, wie schwierig Tischtennis sein kann. Irgendwie treffen ist gar nicht so einfach, wenn man's richtig machen will.
Dass dieser Co-Trainer quasi sofort, in seiner nächsten freien Minute, unbedingt den Aufschlag ausprobieren wollte, fand ich übrigens richtig gut: Der war selbst in diesem öden Trainingsalltag, wo wir Lehrgangsteilnehmer ihm und seinen Kollegen mit unserem Gerumpel weit unter deren Niveau begegneten, noch ehrgeizig und interessiert bei der Sache. Sehr beeindruckend!