Zitat:
Zitat von Snape
Herr Radek spekuliert dabei ziemlich viel. Er bestreitet die Zahlen zum Glück nicht, aber irgendwie muss er ja trotzdem weiterhin Angst schüren, um weitere "Sicherheitsmaßnahmen" durchboxen zu können. Das versucht er mit dem Hinweis auf erhöhte Gewaltbereitschaft (Messer statt Fäuste).
Herr Augstein trifft indes voll ins Schwarze:
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Dann bin ich mal auf die vollständige Kriminalstatistik gespannt. Andere Zahlen, die Radek nennt deuten schon einmal nicht in die Richtung von Augsteins Interpreation. Mal sehen, wer von beiden mehr "Gefühl" und wer mehr "Realität" liefert.
Insbesondere der folgende Absatz des Artikels in der "Zeit" deuted da in eine andere Richtung, als sie Augstein aufzuzeigen versucht:
"2017 ist gegenüber dem Vorjahr die Zahl nichtdeutscher Tatverdächtiger bei „Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen“ (von 1137 auf 1140) und bei „Vergewaltigung, sexueller Nötigung/Übergriffen“ (von 2512 auf 3483) gestiegen. Die Gesamtzahl der Delikte ging bei den Tötungsdelikten von 2418 auf 2379 zurück, während sie bei den Sexualdelikten von 7919 auf 11.282 zunahm. Allerdings ist bei diesen Daten zu berücksichtigen, dass das Bundesinnenministerium den Begriff der Zuwanderer neu definiert. Dabei handelt es sich um Personen, die als Angehörige eines Nicht-EU-Staates „in das Bundesgebiet einreisen, um sich hier vorübergehend oder dauerhaft aufzuhalten“. "
Aber wie gesagt: abwarten, was dann in der ausführlichen Kriminalstatistik drinsteht. Die scheint noch nicht veröffentlicht zu sein, zumindest auf der HP des BKA ist sie für 2017 noch nicht eingepflegt.