Guten Morgen allerseits.
Wolfgang, ich kann durchaus nachvollziehen, weshalb Frau Fischers Material gut beim breiten Publikum ankommt. Was ihr Singen angeht, so steht mir da kein Urteil zu. Meine Lieblingssaengerin ist Ella Fitzgerald und dagegen sieht halt jede(r) recht blass aus. Sogar objektiv betrachtet.
Ich bin mittlerweile bei der 'Beurteilung' von Musikern etwas gelassener. Aber nach bereits vier Takteinheiten war mir dann schon recht klar, dass ich mich mit dieser Kunstform weiterhin schwer tun werde.
Shapiro (Musikkritiker) hat das mal recht schoen auf den Punkt gebracht. Es ging bei der Diskussion um das Pop Phaenomen ABBA. Hierzu meinte Shapiro sinngemaess: "In their (ABBA) entire body of work, there's not a single element that would even remotely resemble anything '
funky'."
Und Recht hat er. Einheitliches und eingaengiges Taktmass, toll zum Mitklatschen, selbst fuer Konsumenten ohne Gefuehl fuer Rhythmus und Timing.
Der Schlager bedient sicht des gleichen Rezepts. Meine Sache ist das eben nicht. Und da hilft dann auch kein lasziver Hueftschwung oder verfuehrerisches 'Finger durch die Haare gleiten lassen'.
So, genug davon. Hat aber aber Spass gemacht, hier mal wieder reinzugucken. Hoffe ihr Streithammel kriegt euch wieder ein. Ich empfehle ein schoenes Sativa - halt, ihr seid mir ja zeitlich voraus - also vielleicht dann doch ein zuenftiges Indica, nicht zu harsch, fuer den dienstaeglichen Nachmittag.