Villert
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Zitat von Villert
Richtig
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Deine Antwort scheint ähnlich kurz und trocken zu sein, wie der von einigen propagierte kurze Topspin. Ich versuch mal eine "US-Abwehr" in die Diskussion einzustreuen und schau mal wie du geistig damit zurechtkommst. (Es soll ja Leute geben, denen die Tops, die im Netz hängen bleiben wurst sind

)
Im letzten Chat mit Werner Schlager hat er mir immer wieder bestätigt, dass das variable Spiel letzlich am Erfolgreichsten ist. Variabeles Spiel heisst eben auch variable Technik und variable Technik heisst eben auch variable Ausholphase und Endphase.
Weiss nicht aus welchen Lehrvideos das stammt, dass die Endphase immer gleich sein soll und die Ausholphase verschieden ist. Die Enphase ist doch das Produkt der Ausholphase. Beginnt die Bewegung sehr tief endet sie auch sehr hoch. (Gewisse Leute schauen einfach zu viele Lehrvideos

und leiten daraus eine bestimmte Technik ab. Besser wäre es, den Profis in den Videos zuzuschauen und daraus zu lernen

)
Habe mir vorhin das Match von Werner gegen Joo angeguckt und bei den Tops von Werner festgestellt, dass gerade die Endphasen ziemlich differieren. Auf die starken US-Bälle zog Werner meist über Kopf, ausser sie waren genug hoch, um einen Spinschuss anzubringen. Leichter US konnte Werner mit der eher kurzen Bewegung ausführen. Die wirklich guten Spieler können alles. Die Leute, die nur eine Möglichkeit propagieren und lehren, sind dann halt nur mittelmässig.
Fazit: Ausholphase und Endphase hängen von der ankommenden Rotation ab und von den eigenen Ressourcen, die Rotation zu variieren.
Gruss
Martin
PS Für diesen Post war jetzt aber viel geistige Beinarbeit von mir nötig - Ich hoffe, es zahlt sich aus