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AW: Herren 2. Bundesliga, Saison 2017/2018
- Ist bei Tischtennis, wo die Psyche eine derart große Rolle spielt, das Abkoppeln vom Elternhaus wirklich bei jedem sinnvoll? Ist das vielleicht auch eine Altersfrage?
- Vorteil des persönlichen Trainers, der sich nur/hauptsächlich auf eine Person fokussiert.
- Lokale Trainer gehen möglicherweise mehr auf die Einzigartigkeit der Spieler ein:
Ovtcharov und Boll spielen gerade nicht das 0815-Spiel. Als Ovtcharov vor 2 Jahren vorhanddominanter spielen wollte, ging das gehörig schief.
Auch Pavel Solja hat seine Töchter sehr individuell ausgebildet. Die Art wie z.B. Amelie spielt, ist auf ihre körperlichen Voraussetzungen optimiert. Ohne gutes rechtes Auge ist Vorhand Topspin nahezu unmöglich.
Vielleicht sollte man auch gezielt Einzigartigkeiten fördern/entwickeln, weil Standardspiel zu vorhersehbar für den Gegner ist.
- Von oben vorgegeben ein zu starker Fokus auf die Vorhand?
Kurz nachdem in der DTTB-Zeitschrift Tischtennis ein Plädoyer erschien, man solle Anfängern die ersten beiden Jahre nur Vorhand beibringen, da Analysen gezeigt hätten, dass das der wichtigste Schlag überhaupt wäre, waren plötzlich die Spieler mit einer überragenden Rückhand im Aufwind wie Zhang Yike und Ovtcharov.
Für die Beinarbeit ist das natürlich gut, aber dann hat man irgendwann womöglich lauter Sabine Winter...
- Zu starker Fokus auf Topspin?
Harimoto und Samsonov zeigen, dass man auch mit wenig Topspin erfolgreich spielen kann.
- Kommt in der Ausbildung das Spiel gegen Erwachsene / unterschiedliche Spielsysteme zu kurz?
- Sind die dortigen Trainer wirklich besser?
Geändert von Trillian (04.05.2018 um 14:03 Uhr)
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