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Alt 08.05.2018, 11:48
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: Donald Trump neuer Präsident der USA

Zitat:
Zitat von Matousek Beitrag anzeigen
@Noppenzar
Denke Adidas wäre im TT einer Globalplayer gewesen mit den von Dir angezeigten Möglichkeiten. Wohl aber nicht interessant genug. Wohl selbst der Asienmarkt nicht.
Die haben das ja als Lizenzgeber versucht.

Ich denke auch, dass der Markt einfach zu klein ist. Dazu hatte man nichts besonderes, sondern hat die Beläge einfach bei ESN eingekauft. Wir haben hier aber schon fünf Große Marken (Andro, Donic, Gewo, Tibhar, Joola), die den ESN Sektor abdecken. Fast jeder Shop (außer Randartikelvertreiber) hat "seine" Hausmarke.

Da passte das ganze Modell von Anfang an nicht.

Aber in der Theorie, und darum ging es mir, wäre es durchaus möglich gewesen, dass Adidas ESN ein Übernahmeangebot unterbreitet hätte. Und dann hat so ein Konzern halt ganz andere Möglichkeiten. Man könnte von heute auf morgen ein Oligopol mit Butterfly, DHS und Friendship schaffen und die großen Ketten einfach nicht mehr beliefern oder halt, so wie es Amazon tut, ganz extreme Bedingungen machen.

Butterfly hat es als Weltnarktführer ja schon durchgezogen.

Meine Grundaussage dahinter ist, dass, sobald genügend Venture Capital da ist, ein Unternehmen welches gewinnorientiert arbeitet, einen ganz erheblichen Nachteil hat gegenüber einem Global Player, der nur auf den Börsenkurs schaut.

Eigentlich gibt's im Steuerrecht die Pflicht zur Gewinnerzielungsabsicht. Diese ist aber in der New Economy und auch bei subventionierten Chinaexporten heutzutage oft nicht mehr gegeben. Man "kauft" sich Marktanteile. Irgendwann bleiben dann nur die Größten übrig und können die Preise bestimmen.

Fast unmerklich hat in den letzten 20 Jahren weltweit so eine Oligopolisierung stattgefunden. In der New Economy haben wir sogar den Trend zum Monopol.
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