Ich erwarte von jedem, der ein Thema an der Uni präsentiert, dass er dabei methodische und psychologische Aspekte einfließen lässt - weil dieses Wissen in der Gesellschaft vorhanden ist und die Gesellschaft weiterbringt.
Wenn ich in eine Kantine gehe, will ich auch, dass der Koch das Essen abschmeckt. Natürlich könnte man an jeden Tisch ein Kochfeld anbringen, Zutaten hinstellen und Gewürze. Aber dann hast du in dieser Kantine eben bei 300 Gästen den 300fachen Kochaufwand, Zeitaufwand, Energieaufwand. Und der Steuerzahler bezahlt dafür.
Dass dann Selbststudium dazukommt, ist selbstverständlich. Aber der Staat hat ja ein Interesse daran, dass Studenten effizient arbeiten. Und das geht eben nicht, wenn biologische Effekte wie die Aufmerksamkeitsspanne oder individuelle Lernertypen nicht berücksichtigt werden.
Wenn du mehr dazu wissen willst, empfehle ich dir irgendeine Einführung in die Psychologie des Lehrens und Lernens oder Didaktik. Wobei ich bei dir eher schätze, dass es dir ziemlich egal ist, solange du mit deinem Studium einigermaßen klargekommen bist