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Ballonabwehr sinnvoll?
Hi!
Folgendes:
Wann geht man in die Ballonabwehr? Immer dann, wenn man den Ball schlecht, also z.B. zu hoch, retourniert hat. So hat man weit hinter der Platte mehr Zeit sich auf den kommenden Ball einzustellen. Er wird dann hoch (und möglichst mit Vorwärtsdrall; so hat es der Gegner nicht ganz so einfach) zurückgespielt und hat so evtl. die Zeit sich besser zu positionieren. Nun wartet man (meistens), daß der Gegenspieler den Fehler macht..
Ich habe meine Trainingsabende in der letzten Zeit mit der Ballonabwehr verbracht, und bin am Ende zu dem Schluß gekommen, daß das keine gute Lösung sein kann für oben beschriebene Situation.
Natürlich gehe ich bei einem schlecht retournierten Ball in die lange Distanz, fange dann aber nicht mit diesen "Einladungsbällen" an, sondern gebe den Ball mit viel US zurück; und eher flach.
Ich meine, ein TS auf mittel bis viel US ist von der Technik her schwieriger zu bewältigen als ein (zwar hoch) abspringender Ball mit Vorwärtsrotation zu beantworten. Und ich will es dem Gegner doch möglichst schwierig machen..
Ich spiele zur Zeit Bezirksliga, und habe bei mir selbst als auch bei meinen Vereinskollegen beobachtet, daß, wenn man sich erstmal in der BA befindet, zu 90% den Punkt abgibt.
Findet jemand die Ballonabwehr für überwiegend sinnvoll oder hat sich sogar jemand diesem Stil verschrieben? (Voraussetzung ist natürlich, daß man fähig ist, einen sicheren US zu spielen. Wenn nicht, macht die BA schon Sinn).
Ich denke also, der Trend wird von diesem "vorsichtigen" Spiel abrücken, da TT in der letzten Zeit sowieso aggressiver geworden ist. Würde mich über mögliche Pro- (aber auch contra-) Argumente freuen.
Gruß,
Stiwi
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