Zitat:
Zitat von Peter Igel
Dann kommen wir - wenn auch auf unterschiedlichen Wegen - zum selben Ergebnis.
Ich bin mir sicher, eine überwältigende Mehrheit sieht das ähnlich.
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So langsam wird das auch für mich zur Option. Rauball hat Recht: Der DFB hat lausiges Krisenmanagement betrieben. ES REICHT NICHT, wenn ein Bierhoff sagt, ES REICHT.
Gündogan hat versucht, sich zu erklären. Das finde ich okay. Was ihn betrifft, ist es mir komplett unverständlich, wenn diese Story noch bis zu WM weiter köchelt. Özil hingegen hat mit seiner Verweigerung genau dafür gesorgt, dass die Story auch noch während der WM heiß bleibt. Er hat damit im Innenverhältnis für Probleme gesorgt, denn die Spieler wollen raus auf den Platz und bedingungslos unterstützt werden. Die bekommen mit, dass da gepfiffen wird und dass die Zwei wichtiger sind, als alles Andere, was mit Fußball zu tun hat.
Wäre ich Verantwortlicher beim DFB, ich hätte Özil an den Augäpfeln zum Medientag geschleift und ihm gesagt, dass er das Thema nun mit viel Geduld und Überzeugungskraft auszuräumen hat, ansonsten wird sich jemand finden, der gerne Özils Platz einnimmt.
Mir geht es nicht darum, die beiden für ihr Treffen mit Erdogan abzustrafen. Die hatten ihre privaten Gründe, die im Falle von Gündogan auch zu respektieren sind. Mir geht es um den Umgang damit. Da hat Gündogan mMn seine Pflicht getan. Wobei auch Steinmeier nur so halb überzeugt war, wir mir schien... Dass die Zwei sich entschuldigt hätten, wäre allenfalls Interpretationssache hat er gesagt. Özil ist doch sowieso so ein Sensibelchen, der ganz viele Streicheleinheiten braucht, um auf dem Platz zu funktionieren. Kann mir nicht vorstellen, dass er jetzt noch dazu in der Lage ist. Hatte ja schon länger einen schweren Stand bei der N11 und daher auch seine Möglichkeiten nie so wirklich ausgeschöpft. Aber jetzt? Ballast.