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Zitat von Lousy Defence
jimih, der DFB schickt die Nationalmannschaft zur WM nach Russland - in ein Land, das von Herrn Putin regiert wird und in dem politische Gegner hin und wieder auf offener Straße erledigt werden. Wenn's um die Behauptung von freiheitlich-demokratischen Werten ginge, dürfte man an dem Spektakel gar nicht teilnehmen.
Özil und Gündogan haben es mit ihrem Besuch bei Erdogan genauso gemacht wie der DFB es nun bei der Russland-WM (schönes Determinativkompositum) halten wird: Es geht um Ansehen (und vielleicht auch um die Verwirklichung von Zielen); also macht man (unkritisch) mit.
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Wenn es ums Geld geht fällt die Moral immer hinten runter.
Es gibt ja auch durchaus Tischtennisspieler, die in Rußland, China oder auch in Katar zeitweise sehr viel Geld mitnehmen.
Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass Dima Ovtcharov dem ukrainischen Präsidenten eine Widmung a la Günni verfasst.
Die Doppelmoral mancher kann man auch gut daran fest machen, dass Özils Freundin hier als Türkin bezeichnet wird.
Logisch, da sie bei Miss Turkey teilgenommen hat,, in der Türkei lebt und ihre Muttersprache türkisch ist.
Sie ist aber, soweit mir bekannt Schwedin, in Göteborg oder so geboren...
Ich fasse also zusamnen:
Eine Schwedin und ein Deutscher haben türkisch als Muttersprache, leben die Kultur, aber bezeichnet man die Schwedin als Türkin ist das in Ordnung, tut man das aber bei dem "Deutschen", dann läuft man sofort Gefahr in die rechte Ecke gedrängt zu werden.