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Alt 24.06.2018, 11:39
Noppenzar Noppenzar ist offline
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AW: DER Thread für politisch Interessierte

Zitat:
Zitat von Armendariz Beitrag anzeigen
Genau. Was denn sonst?

Es ist halt nun mal so, dass gewisse Faktoren solche Taten begünstigen.

Genetische Anlagen, prä- und perinatale Erfahrungen und Traumata, Erziehung, Kindheitserlebnisse (Armut), niedriges Bildungsniveau, Substanzmissbrauch... hat alles Auswirkungen auf die Emotionsregulation.

Ach ja, Nationalität gehört nicht dazu.

Was soll man sagen. Manche Menschen haben letztlich ein größeres Gewaltpotenzial als andere. Das lässt sich durch richtige Rahmenbedingungen eindämmen.

Aber so was komplett verhindern? Du träumst, Paul. Geht nicht, genauso wie du nicht verhindern kannst, dass manche Menschen drogenabhängig sind, dass manche Jugendliche besser kein Mathe studieren oder oder...

Da kann man jetzt emotional werden und unreflektierte Maßnahmen fordern, oder man verbessert die Rahmenbedingungen so, dass es weniger häufig passiert.

Dabei aber nie vergessen, dass das auch ein Deutscher hätte sein können.
Du solltest den Punkt "kulturelle Prägung" noch mit dazu nehmen.

Wenn jemand 15, 20 oder 25 Jahre in einem bestimmten Kulturkreis (das Wort Religion lasse ich mal bewusst außen vor) aufgewachsen ist, dann bekommst du das oft nicht mehr aus dem raus.

Der Faktor Bildung wird hier mMn. auch massiv überschätzt.

Ich nehme mal zwei Beispiele:

War die RAF ungebildet? Nein, die waren hochintelligent. Das gilt im Übrigen auch für die meisten Grünen. Je extremer die Position, desto höher der Bildungsgrad.

Bei der AFD ist es ähnlich. Gauland, Weidel, Höcke, Cutrio, alles hochgebildete Menschen.

Du unterschätzt massiv, gerade bei den Muslimen, dass diese von Geburt an völlig anders erzogen sind und eine ganz andere Kultur haben.

Wenn das gesamte Umfeld ein Mädchen dahingehend beeinflusst, dass sie mit 14 ein Kopftuch anzulegen hat, dann glaubt sie, dass das so sein muss.

Deshalb nehmen ja auch totalitäte Regime die Kinder möglichst früh in des Staates Obhut. In der DDR ging das ja schon mit 3 Monaten los:

Kinderkrippe
Kindergarten
Jugendorganisation
Partei

Die Nazis haben es genauso gemacht. Im Islam ist es die örtliche Moschee.

Die größte Einwanderergruppe in Deutschland sind die Polen, die über eine fast identische Kultur verfügen. Spätestens in der zweiten/dtitten Generation sind sie voll assimiliert, sie fallen nicht auf.

Bei Italienern, Spaniern, Griechen und Portugiesen ist es ähnlich, da sie auch christlich-abendländisch geprägt sind.

Serben und Kroaten ebenfalls.

Aber sobald es muslimisch wird kommst du genau an diese "unsichtbare Wand" der Erziehung und Kultur.

Da gibt es dann eine Gruppe, die westlich lebt und sich voll assimiliert und halt "die anderen".

Und das sind doch diejenigen, um die sich im Endeffekt die ganze Diskussion dreht. Es wird von "Migranten" gesprochen, gemeint sind aber eigentlich nicht integrierbare Muslime.

Und dort kommst du dann mit deinem Methoden an eine Grenze. Ich kenne Frauen aus dieser Ecke, die sich voll assimiliert haben. Der Preis dafür war der völlige Bruch mit der Familie.

Du schreibst von Sport und Kultur. Alles gut, wenn es der TT-Verein und der Malkurs ist.

Beim "FC Türk" mit 22 Türken im Kader, türkischem Vorstand, Sponsoren und Trainern funktioniert das aber genauso wenig, wie beim Kochkurs in der Ditibmoschee.

Wieviel Nichtmuslime spielen in solchen Vereinen?
Wieviele sind in der Moschee?

Die einzigen Nichtmuslime, die ich da sehe ist die örtliche Lokalredaktion und -Politik, wenn sie zeigen wollen, "wieviel sie für die Integration" tun.

Im Endeffekt bleibt man aber unter sich.