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AW: Neues Spielsystem für die oberen Ligen?
Mein Tipp ist, dass am Ende folgendes beschlossen werden wird:
Es wird im Bundessystem gespielt mit drei Gewinnsätzen (best of five), und alle zehn Spiele kommen zur Austragung und in die Wertung. Damit haben alle Spieler im Normalfall immer ein Doppel und zwei Einzel mit neun bis 15 Sätzen, und damit ist die maximale Spieldauer im Vergleich zum Sechser-Paarkreuz-System deutlich geringer, und sie ist viel besser planbar als bisher (zwei bis drei Stunden). Der Beschluss wird für die 2. bis 5. Liga bei den Herren und die ersten fünf Ligen bei den Damen gelten. Die TTBL wird weiterhin ihr eigenes Süppchen kommen und immer uninteressanter werden.
Die Tabelle wird nicht nach gewonnenen Sätzen oder Spielpunkten sortiert, sondern (wie bisher) nach Tabellenpunkten. Wenn am Ende zwei Mannschaften nach Tabellenpunkten gleich sind, entscheiden die Spielpunkte über die Reihenfolge. Damit ist weiterhin der Ausgang jedes einzelnen Mannschaftskampfes wichtig, und man muss an jedem Spieltag versuchen, sein Punktspiel (möglichst klar) zu gewinnen. Die Einzel nach Erreichen des sechsten Punktes (maximal vier) sind wichtig für die Tabelle bei Gleichstand der Tabellenpunkte, sie sind wichtig für die TTR-Wertung, sie sind wichtig dafür, dass alle Spieler gleichoft spielen können und sie sind wichtig für die Planbarkeit und Einheitlichkeit der Spieldauer.
Kurze Zeit später wird das gleiche System auch für die Verbandsebene eingeführt, danach für die Bezirksebene und am Schluss auch für die Kreisebene. So erfolgt der Umstieg von Sechser-Mannschaften auf Vierer-Mannschaften nicht auf einmal, sondern in mehreren Schritten, und die oben überzähligen Spieler können nach und nach auf die unteren Spielklassen verteilt werden.
Sollte der DTTB an seinem bisherigen Vorschlag festhalten (was ich nicht glaube), der ganz offensichtlich bei einem Großteil der Aktiven nicht ankommt (zumindest was die festen drei Sätze und die Tabellenwertung nach Sätzen betrifft), müssen eben die Landesverbände einen entsprechenden Antrag stellen. Die Mehrheit der Stimmen haben sie auf dem Bundestag ja ohnehin.
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