Es gibt zwei Hauptursachen für diesen Trend, wenn wir den Durchschnitt der Vereine in seiner Gesamtheit betrachten:
a) Der Herrenspielbetrieb ist rückläufig - von Jahr zu Jahr weniger Mannschaften. Einige Vereine, die ein strukturelles Problem haben, werden nach unten durchgereicht. Aufstrebende Vereine (wie wir

) sind in der Minderheit. D.h. dadurch sinkt das Niveau nach unten und es entstehen Lücken. Die werden dann gerne mit Jugendlichen gefüllt, sofern vorhanden. Hauptursache ist der 2.Grund ->
b) In der Gesamtheit betrachtet, ist die aktive Jugendarbeit stark rückläufig. Es gibt häufiger einige große Vereine, denen sich die besseren der kleineren anschließen. Da dies oft "Einzelkämpfer" in Ihren Vereinen sind und dadurch entweder sie unterfordert oder die Mannschaftskameraden überfordert werden, ist die einzige Alternative zum Wechsel der Start bei den Herren.
Lösung wäre eine kontinuierliche Jugendarbeit in den Vereinen, um eine starke, breite Basis zu schaffen.
Den Lösungsansatz vom niedersächsischen und hessischen Verband, wie von cd beschrieben, ist ein sehr guter Weg, ein möglichst langes Verbleiben in Jugendklassen zu ermöglichen. Denn dadurch wird Jugendarbeit interessant gemacht. Ab einer gewissen Spielstärke muß dann aber der Wechsel zu den Aktiven sein.
Ursache für die bescheidene Jugendarbeit in der Fläche ist wohl gesellschaftlicher Natur und wurde schon mal in einem anderen Beitrag diskutiert.
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Carpe diem
Mephisto
[Diese Nachricht wurde von Mephisto am 09-09-2000 editiert.]