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AW: Neues Spielsystem für die oberen Ligen?
Naja, das hat nicht nur Nachteile.
Theoretisch kann sich doch jeder beteiligen, der es auch wirklich will.
Wer sich nur wenig informiert, ist doch meistens am schnellsten mit dem unqualifizierten Rumgemotze. Und bei niedrigschwelligen Abstimmungsmöglichkeiten würden viele entscheiden, die ein bestimmtes Thema nicht vollständig durchdacht haben. Da wären sehr bald Beiträge gesenkt, Noppen verboten, Geldstrafen für Versäumnisse abgeschafft.
Ein Weg durch die Hierarchien zwingt zu Diskussionen, wie etwa bei der Bezirksreform hier in Bayern.
Wer sich den Aufwand nicht machen will, der sollte auch nicht unbedingt Entscheidungen treffen können, die alle (von den Profis bis zu den unteren Klassen) betreffen.
Die Bälle sind doch das beste Beispiel dafür. Wer die höheren Zusammenhänge kennt, weiß doch, dass es um viel mehr ging als um ein Verbot (Stichwort olympischer Status).
DHS hatte quasi ein Monopol auf die Bälle und wäre zufrieden mit der Situation gewesen. Aber es ging nicht anders. Und jetzt sind auf einmal ganz neue Player im Geschäft, die das Monopol angreifen.
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Du hoschd Rächd un I han mei Ruh
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