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AW: Umstellung von Zelluloidbällen auf Plastik
Mein Ansatz zur Umstellung:
Ich habe ein schnelles und ein langsames (spinorientiertes) Schläger-Setup.
Mit dem schnellen spiele ich seit ein paar Wochen immer auf Plastik.
Mit dem langsamen, spinnigen gegen Zelluloid.
Zum einen gehe ich damit auf die spezifischen Eigenschaften der Materialien ein, d.h. gegen P. braucht man einfach Unterstützung für Endschläge. Mit meinem Z-Ball-Setup war das Abschließen Knochenarbeit.
Zum anderen versuche ich damit , mir zwei getrennte "TT-Systeme" im Kopf zu schaffen. Nach den ersten Schlägen sollen die automatisierten Bewegungsabläufe für das eine oder andere aktiviert werden, ohne dass es zu viele Interferenzen gibt.
Funktioniert aber sicher am Besten, wenn man (wie ich) ein eher vielseitiges Spiel hat, und recht viel Trainingszeit zur Verfügung hat.
Wenn man das nicht hat, dann sollte man sich überlegen, im Sinne der Umstellung auf den P-Ball etwas schnelleres Material zu wählen, damit zumindest mal nicht alle automatisierten Bewegungen in die Hose gehen.
Wie bereits erwähnt wurde, ist der nächste (schwierigere) Schritt dann, seine Taktik für die Eigenschaften des P-Balls zu optimieren. Manche können da schon bekannte Muster nutzen, sehr einseitige Spieler (besonders klassische Abwehr oder Ekelmaterial) haben da evtl. größere Umstellungen vor sich.
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Du hoschd Rächd un I han mei Ruh
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