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Zitat von drive-tt
I
Dann ist wie bei PSG (Paris St Germain).
Der Größenwahn geht weiter.
Wie bei den Gross-Banken: too big to fall
Das Beispiel AC Mailand schreckt Juventus
nicht ab.
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Ich würde eher sagen "zu populär".
Milan ist doch jetzt von einem Hedgefonds übernommen worden. Die wollen, wie Glazer in Manchester knallharte Rendite sehen.
Der Verein wird den Kaufpreis erstmal als Kredit/Schulden aufgebürdet bekommen, in den ersten Jahren wird der Investor ordentlich reinbuttern, aber was passiert später?
Ziel ist ja den Vereinswert zu steigern, damit die Anleger überproportional verdienen.
Es wird irgendwann auf eine Art Europaliga hinauslaufen.
Hedgefonds sowie seriöse Investoren haben nur ein Problem.
Solange es Marktteilnehmer gibt, die das Ganze als Werbung/Hobby sehen oder es Vereine wie Madrid oder Barca gibt, die vom Staat gepampert werden, da werden sich die Margen in Grenzen halten.
Wo soll das hingehen?
Die Ausrüsterdeals sind bei 100/Jahr am Limit. Sonstiges Sponsoring und Merchandising sind auch nahe der Grenze.
Die TV Verträge der Ligen sind am Limit.
Wo soll man hingehen?
Was macht der Fan noch mit.
Bayern würde das Stadion auch bei 100 Euro/Karte voll bekommen.
Aber wo bleibt dann der Charakter des Sports?
Will man irgendwann 100 Spiele im Jahr machen, wie die US-Basketballer und Eishockeyspieler?
Im Grunde muss man FFP und 50+1 aufgeben, da sich sowieso keiner daran hält.