Das ist eine Zusammenfassung mehrerer Studien. Warum die falsch sein sollen, nur weil sie aus den 90ern kommen, versteh ich nicht.
Ich habe den C-Trainer Breitensport gemacht, und da wurde ganz klar gesagt, dass Risikogruppen intensive Belastungen im anaeroben Bereich vermeiden sollten. Bei denen geht es ja auch nicht um Leistungssteigerung (dazu muss tatsächlich, je nach Zielsetzung, an die Leistungsgrenze gegangen werden). Es geht lediglich um die Förderung und Erhaltung eines guten Gesundheitszustands.
Ich denke es ist (auch für dich) nicht bestreitbar, dass jemand über 50 mit über 100kg seinen Knien beim Joggen nichts gutes tut. Sogar ich habe ja schon Knorpelschäden in den Knien vom Laufen, zugegebenerweise begünstigt durch eine angeborene Kniescheibenverformung (bin früher 3mal die Woche ca. 60-90 Minuten gelaufen). Und ich wiege 65 kg.
Da ist eigentlich intensives Tischtennis auch nicht zu empfehlen, ohne gezielt und schonend nebenher Muskulatur an den Gelenken aufzubauen. Liegt an den abrupten Bremsbewegungen und der asymmetrischen Belastung.
Besser sieht es beim Schwimmen oder Radfahren aus. Etwa bei Rheuma:
Zitat:
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Nur an wenigen Studien nahmen Menschen mit einer stark fortgeschrittenen Erkrankung teil. Daher lässt sich nicht sicher sagen, welche Bewegungsart für sie am besten geeignet ist. Sportarten wie Tennis oder Joggen, bei denen die Gelenke verdreht werden oder viele Stöße abbekommen, sind besonders belastend. Wassergymnastik und Schwimmen hingegen gelten als besonders gelenkschonend, da im Wasser kaum Gewicht auf den Gelenken lastet.
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Aber auch da sollte man mit Vorerkrankungen oder als Untrainierter
die hohen Belastungen immer vermeiden.