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Zitat von Armendariz
Am Anfang ja, durch den Einstieg. Aber bis zu einer "Plateauleistung".
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Natürlich. Aber ein Plateau ist nicht per se schlecht. Und wir sprachen doch von Menschen auf dem Niveau eines Einsteigers?
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Zitat von Armendariz
Heißt dann Walking, und ist deutlich gesünder für die Gelenke 
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Walking muss nicht sein. Wie ich schrieb: Moderates Tempo und Gehpausen sind völlig in Ordnung.
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Zitat von Armendariz
Du redest schon wieder von ambitionierten bis Spitzensportlern. Hier geht's aber um den hohen Anteil der Bevölkerung, die überhaupt erstmal mit Sport anfangen müssen. Und bei geringer Ausbildung der Muskulatur hat man sehr schnell Gelenkprobleme, wenn man zu intensiv (Joggen) läuft.
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S.o.
Muskeln sind übrigens prinzipiell vorhanden, nur nicht gut trainiert und gut versteckt unter einer Fettschicht.
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Zitat von Armendariz
Ich kannte HIT davor noch nicht, aber nach kurzem Überfliegen scheint mir das nicht sinnvoll zur Gewichtreduzierung zu sein. Es geht dabei um Muskelaufbau besonders für Kraftsportler und Bodybuilder.
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HIT (oder auch HIIT) hat beileibe nichts mit Bodybuilding oder Kraftsportlern zu tun. Hohe Intensität (meist mit Eigengewichtsübungen) = schnelle Ausführungen und geringe Erholungsphasen sorgen für hohen Kalorienverbrauch. Für Muskelaufbau bedarf es wenige Wiederholungen mit Maximalgewichten. Also etwas völlig anderes. HIT/HIIT trainiert die Kraftausdauer.
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Zitat von Armendariz
Fett wird aber erst nach längerer sportlicher Belastung als Ressource genutzt.
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Ein weit verbreiteter Trugschluss. Der Körper zieht bei Belastung
immer Kohlehydrate und Fett als Energiequellen heran. Da Fett nur deutlich langsamer verstoffwechselt werden kann als Kohlehydrate, zieht der Körper deshalb zur Energiegewinnung bei hoher Belastung
anteilig mehr Kohlehydrate heran. Also je höher die Intensität, umso schneller wird der Kohlehydratspeicher aufgebraucht. Deshalb gibt es auch den ebenfalls weit verbreiteten Irrtum, dass man durch langes langsames Laufen mehr Fett verbrennt als durch schnelles Laufen. Man verbrennt
anteilig mehr Fett (im Verhältnis zu Kohlehydraten), ja, aber absolut betrachtet nicht.
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Zitat von Armendariz
Außerdem geht es ja auch darum, dass durch die lange körperliche Aktivität andere Faktoren eingedämmt werden, die schädlich sind. Wenn ich am Tag insgesamt eine halbe Stunde Sport mache, und danach extrem ausgepumpt bin, dann ist das evtl. sogar mit einem ungesunden Lebensstil vereinbar. Danach hab ich noch genug vom Abend, um mit Chips und Bier meinen Rücken beim Fernsehen auf der Couch zu verhunzen.
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Die Gelegenheit (und oft auch den Hunger) hat man auch nach einer oder zwei Stunden Sport.
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Zitat von Armendariz
Wenn ich dagegen dreimal die Woche für je 2h Tischtennis spiele, danach noch mit dem Fahrrad heimfahren kann und am nächsten Tag ohne Muskelkater aufwache, dann ist das für einen aktiven und gesunden Alltag förderlich.
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Wenn Du dreimal die Woche je zwei Stunden Tischtennis intensiv trainierst, bist Du sowieso schon weit aktiver als mindestens 80% der Vereinsspieler, vorsichtig geschätzt.

Und ein Muskelkater hängt an ungewohnten Belastungen. Wenn Du die Belastung, die zu einem Muskelkater führt, immer wiederholst, wirst Du bald keinen Muskelkater mehr bekommen. Ein Muskelkater ist also nichts schlechtes, sondern nur ein Zeichen dafür, Muskeln ungewohnt belastet zu haben. Gerüchten zufolge ist es gegen Muskelkater hilfreich, nach der Belastung Eiweiß zu sich zu nehmen. Diese Theorie ist jedoch in Sportlerkreisen nicht unumstritten.
@Fastest:
Bei mir sieht es so aus, dass ich Vierermannschaften bei drei Einzeln je Spieler klar bevorzuge gegenüber Sechsermannschaften mit nur zwei Einzeln und deutlich längeren Pausen zwischen den Spielen.
Aber der Plastikball vermiest einem schon etwas den Spaß, obwohl ich den Nittaku für sehr gut spielbar halte. Ist vielleicht einfach reine Kopfsache.