Ich möchte jetzt auch noch einmal ein Argument bezüglich der Wertung mit Sätzen ins Spiel bringen.
Wir sprechen doch über Mannschaftssport. Wenn wir aber ehrlich sind betreiben wir alle nur Einzelsport, der durch Summenbildung von individuellen Erfolgen zu einem Mannschaftsergebnis zusammengefügt wird. Es bleiben jedoch immer einzelne Matches, die ich gewinne oder verliere. ICH, nicht die Mannschaft.
Wie wäre es denn nun die einzelnen Begegnungen, innerhalb eines Mannschaftskampfes, eben nicht als solche "Spiele im Spiel" zu betrachten sondern den Blick eben mehr auf die Mannschaft zu lenken.
Fastest hat es doch gesagt! Wenn die Mannschaft gewinnt aber er verliert, ist es trotzdem ein Sieg! Ob ich das nächste Spiel also gewinne oder verliere oder ... kann für den gesamten Wettkampf doch eigentlich egal sein.
Wie wäre es, wenn wir die Mannschaftsspiele tatsächlich nach Sätzen werten würden und jede Begegnung davon 4 hätte?
Dann könnte ich ggf. auch mit einem Unentschieden aus meinem Einzel oder Doppel heraus kommen. Wäre das manchmal nicht sogar gerechter für den Einzelnen innerhalb eines Mannschaftswettstreites?
Ich weiß schon, das dies komplett gegen die aktuellen Denkweisen der beteiligten Sportler geht, dass unser TTR-System keine Unentschieden kennt und das dann ein Mannschaftskampf gewonnen werden kann, obwohl man mehr individuelle Verlierer in der Mannschaft hat als Gewinner
aber
DIE Mannschaft bzw. der Mannschaftsgedanke könnte doch davon durchaus profitieren, oder nicht?
Nur mal so darüber nachgedacht!