Zitat:
Zitat von Armendariz
Meine Argumentation zusammengefasst:
Solange diese Leute nicht gegen geltendes Recht verstoßen, sollte man sich in Bezug auf Forderungen zurückhalten.
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Du meinst also, man sollte die "erfolgreiche" Integration der Gastarbeiter der 60er und 70er fortsetzen, die eben keinerlei Forderungen stellte weil man ja davon ausging, dass die ohnehin wieder gehen und es deshalb völlig egal ist, wie gut sie hier ankommen ?
Gestern in den Tagesthemen hat Serdar Sumuncu, unverdächtig hinsichtlich rassistischer Ansichten denke ich, gesagt, dass man sich irgendwann eben entscheiden müsse, insbesondere wenn man in der Öffentlichkeit steht.
Meine Meinung zusammengefasst: Wer hier leben möchte, muss sich anpassen. Wer sich dafür entscheidet für immer hier bleiben zu wollen, sollte sich auch mit seiner neuen Heimat identifizieren können. Assimilation sollte dann langsam erfolgen über Generationen über gelungene Integration. Diese wiederum erfordert nicht nur Anstrengungen des GHastgeberlandes, sondern noch mehr von den Gästen.
Als begleitende Maßnahmen würde ich die doppelte Staatsbürgerschaft nicht mehr zulassen und das Wählen in anderen Ländern nach dort verlagern. Wer Erdogan wählen will muss dann eben in Ankara oder Istanbul in ein Wahllokal statt in Gelsenkirchen.
Ich glaube, dass Özil dann weniger Probleme gehabt hätte.