Zitat:
Zitat von Armendariz
Also ist es voll in Ordnung von Deutschland
A) zu Griechenland bei Reparationsforderungen bzgl. bestimmter Verbechen auf einen kommenden Friedensvertrag zu verweisen, diesen dann durch eine juristische Feinheit (Bezeichnung des Vertrags von 1990) zu umgehen, praktisch ausschließlich um sich aus der finanziellen Verantwortung zu ziehen? Das kommt mir zumindest wie eine starke Rechtsbeugung vor.
B) Entschädigungen an Einzelpersonen abzulehnen, mit der Begründung (merke, in zeitnaher Vergangenheit!) ein Massaker sei eine normale Aktion im Rahmen der Kriegsführung gewesen?
Verstehe... "Das Leid dieser Menschen ist nicht mit Geld aufzuwiegen".
Ich weiß nicht, ob du die entsprechende Anstalt-Folge gesehen hast. Mich hat das damals nachhaltig beeindruckt, weil ich mir davor nicht vorstellen konnte, dass "mein Deutschland", in dem ja tatsächlich viel getan wird, um das Recht des Einzelnen zu achten und die Vergangenheit begreifbar zu machen, in diesem Aspekt so eiskalt war/ist.
Ich gehe inzwischen davon aus, dass es wie in der Wirtschaft auch in der Diplomatie üblich ist, sich übers Ohr zu hauen, um den eigenen Vorteil rauszuschinden.
Aber dass D. das Schaf unter Wölfen ist, hab ich mir aus dem Kopf geschlagen.
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Die deutsche Regierung schwört einen Eid zum Wohle des deutschen Volkes.
Dementsprechend hat sie auch zu handeln und da darf nicht ein Euro mehr als nötig rausgerückt werden.
Moralisch kann man davon halten was man will, aber ein Vorstand wäre bei Zahlung schnell im Bereich der Untreue.
Nimmt man es rein juristisch sind alle Ansprüche sowieso schon ewig verjährt.