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Zitat von Armendariz
Langsam hab ich den Eindruck, dass du Wissenschaft insgesamt nicht verstehst.
"Nach geographischen Kriterien" gibt es etliche Einteilungsmöglichkeiten. Sonst gäbs ja nicht ständig Streit über die Einordnung. Man kann fast jede Einteilung begründen. Nach Plattentektonik, nach biohistorischen Kriterien, humangeographischen Kriterien (z.B. kulturhistorisch), nach geologischen Besonderheiten (Gestein)...
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... nach Jahreszeit, nach Klingelton, nach ....
... man
könnte es anders einteilen, so wie man so ziemlich jede Normierung abhändern könnte. Man könnte sämtliche SI Einheiten anders festlegen, ....
Wissenschaft basiert auf Definitionen. Wenn du das nicht begreifst, solltest du niemals in einem Bildungsbereich tätig werden.
Es gibt aber im Moment keine Ersthafte Bestrebung die Kontinente neu einzuteilen, und deshalb bleibt die Türkei auf absehbare Zeit auf dem europäischen und auf dem asiatischen Kontinent. Es bleibt dabei. Wer das nicht kennt, hat in Erdkunde gepennt.
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Zitat von Armendariz
Nur ist die Einteilung von Kontinenten einerseits nach zusammenhängenden Landmassen, andererseits aber nach Kultur zwar ein Kompromiss, aber kein wissenschaftlich nachhaltiger. Was soll das denn für eine empirische Herangehensweise sein? Ich teil ja auch nicht Deutschland in Bundesländer ein, Bayern und Baden-Württemberg zähle ich dann aber zusammen, weil sie größtenteils südlich des Weißwurstäquators liegen, und Ostfriesland nehm ich extra, weil es ne eigene Landschaftsform beinhaltet 
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Was du machst ist die Festlegung der Bundesländer in Frage zu stellen und damit es für möglich zu halten, dass München in einer Sportart Norddeutscher Meister wird. Möglich ist natürlich alles, aber es gibt im Moment eben keine Tendenz, dass das passiert.
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Zitat von Armendariz
Kann man machen, weil es mir so logisch erscheint. Aber daran sieht man, dass es willkürliche und empirische Einteilungen gibt.
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... du kannst mal mit der Andrea Nahles ein Duett proben. "Ich mal mir die Welt..."