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AW: Jugend Europameisterschaften 2018 (15.07. - 24.07.2018, Cluj-Napoca, ROU)
Wir schreiben hier unter dem Thema „Jugend Europameisterschaften“ und fragen uns, was unternommen werden muss, damit die Teilnehmer des DTTB in die Lage versetzt werden, eines Tages wieder an frühere Erfolge anzuknüpfen.
Ich denke, dass wenn wir (lediglich) mehr Kinder in unsere Hallen bringen und diesen im Alter von 10+X Jahren den TT-Sport mit lizenzierten Übungsleitern (bezahlte oder ehrenamtliche) näher bringen, kommen wir dem o.g. Ziel nicht wirklich näher.
Sollen Kinder an ein international erfolgreiches Niveau herangeführt werden, müssen u.a. folgende Faktoren greifen: Sichtung der Bewegungstalente schon im frühen Grundschulalter, Elternhaus und Verein unterstützen den Leistungssport ohne Wenn und Aber, das Talent braucht (nachdem die leistungssportliche Ausrichtung verifiziert ist) möglichst eine 1:1 Beziehung zu einem im TT-Leistungssport profilierten Trainer und Coach. Letzteres leisten i.d.R. die Väter oder Mütter, die den TT-Sport selbst auf einem hohen Niveau ausgeübt hatten. Darüber hinaus gibt es auch TT-verrückte TrainerInnen, die sich einer solchen „Sache“ (bezahlt oder ehrenamtlich) sehr engagiert und erfolgreich widmen. Die Frage, ob eine solche 1:1 Beziehung auch dann noch erforderlich ist, wenn das Talent schon einem Landeskader oder dem Bundeskader angehört, will ich an dieser Stelle nur in den Raum stellen.
Was muss also getan werden, um das oben formulierte Ziel zu erreichen? 1. Die Mütter und Väter, die den TT-Sport selbst auf einem hohen Niveau ausgeübt haben, müssen mehr Kinder in die Welt setzen. 2. Man müsste sich eine Strategie überlegen, um noch mehr TT-verrückte TrainerInnen zu finden und zu motivieren, die bereit und fähig sind, TT-Talente in einer 1:1 Beziehung rundum zu fördern.
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MACHEN ist wie WOLLEN - nur viel krasser !!!
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