Zum eigentlichen Thema, dem Dehnen.
Ich denke schon, dass Beweglichkeitstraining sehr sinnvoll für Sportler ist. Dehnungen müssen jedoch nicht als Einzelmaßnahmen verstanden werden, sondern können sehr schön in ganzheitlichen Übungen gut verpackt werden. Gerade im Bereich des "functional training" aber auch im Joga, in diversen Kampfsportarten und im allgemeinen Gesundheitssport (z.B. in der Rückenschule, der althergebrachten Gymnastik, etc.) gibt es sehr schöne Beispiele für Übungen die zum einen Kräftigen und zum anderen Dehnen können und das oft sogar gleichzeitig (natürlich in verschiedenen Muskelgruppen/ Sehnen).
Aber auch den Hinweis auf die Anwendung von Selbstmassagen, ob nun mit der schwarzen Rolle oder einer andersfarbigen, einem Ball, oder, oder, oder liegt großes Potential. Das Bindegewebe, welchem in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung zugeschrieben wird, ist bis heute noch gar nicht endgültig erforscht. Da wird sich in den nächsten Jahren bestimmt noch Einiges durch Studien und Gegenstudien, theoretische Forschung und praktisches Probieren Drehen und Wenden!
Gruß Andre.
Edit:
Noch eine persönliche Erfahrung:
Vor allem im Wachstum befindliche Kinder sollten ein Beweglichkeitstraining machen. (Leider habe ich das im Training der letzten Monate etwas vernachlässigt.) Knochen und Muskeln wachsen oft in Schüben und sehr schnell. Die Sehnen und Bänder kommen dann meist nicht so schnell nach. Aktuell habe ich bei meiner Tochter mit der Patellasehne bzw. deren Ansatz an der Kniescheibe zu kämpfen. Die Muskulatur und Knochen sind im letzten halben Jahr so schnell gewachsen, dass die Sehne jetzt praktisch dauerhaft unter Zug steht und vor allem bei Sprungübungen schnell zu schmerzen beginnt. Da muss man auf alle Fälle vorsichtig sein und ggf. die große Beinarbeit und vor allem schnellkräftigende Übungen eine Weile sein lassen! Aber es gibt ja zum Glück genug Alternativen, z.b. das beliebte Aufschlag/ Rückschlag-Training.