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Zitat von Fastest115
Fakt ist es ist deutlich einfacher Weltklasse zu werden wenn man mit 6 anfängt als wenn es erst mit 10 passiert.
Man muss die 4 Jahre Förderung aufholen und einen Trainer finden der bereit ist mit einem 10 Jährigen so intensiv zu arbeiten, wo die Chancen da ein entsprechendes Ergebnis zu erreichen deutlich geringer sind, wie mit einem 6 Jährigen...
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Wenn er ein Spätentwickler ist, eben nicht. Dann hat er nur seinen Leistungshöhepunkt später.
Shiono hat.z.B. mit 7 angefangen. Mit 10 ist er von J-Pen auf Shakehand umgestiegen. Dann Abwehr.
Joo Se Hyuk: 9
Aruna: Beginn mit 7.
Wang Liqin: 6
Nur um ein paar Beispiele zu nennen, die ich spontan gegoogelt habe.
Die, die vor dem 6. Lebensjahr anfangen, müssen motorisch auch absolute Ausnahmetalente sein.
Man merkt auch bei vielen Kids, die früh anfangen, dass die ersten Jahre nur begrenzt etwas bringen. Gibt Fälle, da kommen welche mit 6 in den Verein, spielen vier Jahre regelmäßig einmal die Woche. Dann kommen ein paar 10-jährige in den Verein, spielen 4 Wochen mit und schlagen ihn locker.
WENN jemand Bewegungstalent hat, ist es sicher ein Vorteil, früher zu beginnen.
Aber es gibt bestimmte kognitive und körperliche Barrieren, die man oft erst ab dem Jugendalter wirklich überwinden kann, noch schwieriger wird dann das Wachstum.
Diese Barrieren sind die Chance für Spätentwickler, Tischtennis direkt mit allen Komponenten (Perspektivenübernahme, Vorausdenken, strategische Elemente) zu lernen. Besonders, wenn die zwar gut spielen, aber vor allem auf der Basis automatisierter Bewegungsabläufe.