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AW: Nachwuchsarbeit in Deutschland und Europa, Probleme im Trainerbereich und allgeme
Eigentlich müssten auch die Hallengebühren und organisatorischen Kosten umgelegt werden.
Kann ein Verein keine höhere Liga anbieten, macht Leistungstraining aus seiner Sicht keinen Sinn. Denn es ist halt viel leichter Jugendliche zu beschwatzen und abzuwerben als selbst Jugendarbeit zu betreiben.
"Wenn Du früher zu uns gekommen wärst, wärst Du noch viel besser geworden." "Wir geben der Jugend eine Plattform bla bla.." Solche Sprüche kennt man ja.
Die Vereine müssen zuerst an sich selbst denken und können sich nicht um den Profisport sorgen. Firmen entscheiden nach betriebswirtschaftlichen Erwägungen und nicht nach dem volkswirtschaftlich Notwendigen. Warum sollte es bei Vereinen anders sein?
Was also tun? Das Leistungstraining sollte vom Schüler C-Alter an unabhängig von den Vereinen in Stützpunkten erfolgen. Interessierte Eltern könnten sich dann direkt dort melden. Das gibt es in anderen Sportarten. Solche Leistungsgruppen werden wie Vereinsmannschaften behandelt und in die passenden Ligen eingestuft. Damit entfällt der Abwerbedruck und die jungen "Profis" bleiben zusammen. Die Trainer können langfristig planen. Das Kompetenzgerangel zwischen Vereins- und Verbandstrainern entfällt. Und man muss nicht ständig auf die Amateure Rücksicht nehmen (Hallenbelegung durch Punktspiele und dergleichen). TT-Internate gibt und gab es zwar immer schon. Die wurden/werden jedoch von den Vereinen "beliefert". So geht viel Zeit verloren.
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Wenn Realität und Weltbild kollidieren, gewinnt meistens das Weltbild.
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