Zitat:
Zitat von Rudi Endres
Man sollte Kinder nicht aussortieren. Im Übrigen sind wir ja froh, wenn sich überhaupt welche melden. Unser Stützpunkttraining leidet eher an zu wenig als an zu vielen Kindern. So dürfte es vielerorts aussehen, so dass sich das Problem der Sichtung von alleine erledigt. Außerdem sehen viele Kinder oder deren Eltern das intensivere Training an Stützpunkten häufig nur als Ersatz für das Vereinstraining. "Ich komme montags nicht mehr, weil ich ja schon mittwochs beim Stützpunkttraining bin". Was hat das mit Leistungstraining zu tun?
Die komplette Trainingsplanung sollte in einer Hand liegen. Sonst kommt nichts raus. Vereinzelt gibt es ja schon Anbieter, die ein Leistungstraining, losgelöst von den Vereinen, anbieten. In Japan ist ein solches Privattraining weit verbreitet. (Für den, der es sich leisten kann.)
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Ja aber das ist von der Sichtung ja genau wie jetzt auch. Man wartet bis irgendein Kind in einen Verein geht und der Verein dann schon gutes Anfängertraining bietet und dann irgendwann das Kind zum Stützpunkt kommt.
Und da liegt das Hauptproblem beim Leistungssport.
1. Viele Kinder mit Hochleistungspotential kommen nicht zum TT oder "zu spät"
2. Das Anfängertraining im Verein ist für spätere Hochleistung zu schlecht
3. Die Kids kommen nicht oder zu spät aus dem Verein zu den Stützpunkten.
Und solange das nicht grundlegend geändert wird, musste natürlich froh sein um jedes Kind das den Schläger halten kann und zum Stützpunkt kommt...
Nochmal: Die Sichtung muss eher und durch den Verband erfolgen und flächendeckend und aktiv wenn man in Richtung Leistungstiuschtennis was bewegen will.
Aktuell arbeitet man eher breitensportlich und für Hochleistungssport nicht effektiv.
Sprich man muss hoffen das ein hochtalentierter zufällig zum TT findet, und das in jungen Jahren (schon mit 5-6) und dann auch noch im Verein landet, wo man so jemand gut trainiert und auch noch schnell zu nem Stützpunkt weiter schickt....da braucht man eben viel Glück...Wenn Glück das System ist, dann muss man sich nicht wundern wenn es sehr selten überragendes gibt.