Einzelnen Beitrag anzeigen
  #118  
Alt 06.08.2018, 19:16
Noppenzar Noppenzar ist offline
registrierter Besucher
Foren-Urgestein - Master of discussion **
 
Registriert seit: 08.04.2008
Alter: 49
Beiträge: 8.312
Noppenzar ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Noppenzar ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)Noppenzar ist ein sehr geschätzer Mensch dessen Wort hier Gewicht hat (Renommeepunkte mindestens +250)
AW: Nachwuchsarbeit in Deutschland und Europa, Probleme im Trainerbereich und allgeme

Als Eltern muss man auch immer entscheiden was das beste für das Kind/den Jugendlichen ist.

Geht man ins Internat, obwohl im Grunde keine Profikarriere möglich scheint?

Investiert man Zeit und Geld, um zum Stützpunkt zu fahren und/oder einen Privattrainer zu engagieren?

Wenn man sich die Topspieler anschaut, dann waren die entweder so gut (Boll), dass man gleich die Trainingsgruppe zu ihm gebracht hat oder der Trainer war schon vor Ort.


Im Übergangsbereich zu den Herren ist es auch oft viel Selbstdisziplin.

Da ist ja in der neuen TT ein schöner Bericht über Duda. Genau so und nicht anders muss ein Profi arbeiten.

Für, nun hat Duda auch die Sicherheit in der Hinterhand, dass er sicherlich jederzeit beim Hauptsponsor eine Lehre machen kann, zur Not auch mit 30 oder 35.

Andere Akteure ohne so einen sozialen Hauptsponsor in der Hinterhand würden sich das überlegen, ob es sich lohnt.

Im Endeffekt muss man im "Westen" auch die Perspektive sehen.

Was bringt es sich zig Jahre zu schinden, um ein durchschittlicher Zweitligamann zu werden?

So traurig das ist komme ich zu dem Ergebnis, dass jemand, der nicht den Sprung in den A-Kader schaffen kann, dann doch lieber TT etwas zurückfahren sollte.

Der Aufwand steht oft in keinerlei Verhältnis zum späteren finanziellen Output.
Mit Zitat antworten