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AW: Nachwuchsarbeit in Deutschland und Europa, Probleme im Trainerbereich und allgeme
so, zum Thema Nachwuchsarbeit.
Kannste knicken.
Kampf gegen Windmühlenflügel, totgeborenes Kind.
KEINEN einzigen Cent mehr investieren bitte in diesen Quatsch.
Es kommt nix bei rum.
1) es fehlen die notwendigen Bedingungen in Form leistungswilliger und -fähiger Spieler.
Immer weniger Kinder sind heutzutage "sportlich", haben das notwendige Ballgefühl und Bewegungstalent.
Es gibt sie nach wie vor, aber da streiten sich x Sportarten drum.
TT kommt da nicht zum Zuge (und ich würde es auch niemandem empfehlen, auf diese Karte zu setzen).
2) bleiben insoweit nur Ausnahmen, die familiär gefördert werden. Und in solchen seltenen Fällen sollten sich Verbände tunlichst zurückhalten; die richten mehr Schaden an als dass sie Nutzen stiften.
3) muss die Inzucht in den Verbänden aufhören. Jeder Landes- und Bundestrainer muss seine eigenen Pfründe zu sichern versuchen, sonst ist er schneller weg als er gucken kann.
4) in den Vereinen muss man weg von der Beschäftigungstherapie und wieder hin zu leistungsorientiertem Training. Die können ja teilweise nicht mal rückwärts laufen!
ergo: man kann Zweitliga-Spieler "züchten", mit Glück wird auch mal einer etwas besser.
Für mehr reicht es eingedenk der Strukturen in Deutschland (sportlich und gesellschaftlich) nicht mehr.
Der nächste Boll ist ein Sechser im Lotto.
Das Materielle spielt dabei allerdings die geringste Rolle.
Niemand beginnt TT und betreibt den Sport auf hohem Niveau weiter, um damit reich zu werden.
Das ergibt sich bestenfalls.
Der Fußball/TT-Vergleich hinkt insoweit hochgradig.
Wenn man TT als ABM-Maßnahme sieht, dann macht weiter.
Wenn nicht, dann stampft die Nachwuchsförderung schnellstmöglich ein.
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