Zitat:
Zitat von Chris Kratzenstein
Das Trainingszentrum in Ochsenhausen bringt für deutsche Talente bisher sehr wenig. So gut ich das Konzept finde mit der deutschen Nachwuchsförderung hat es zum jetzigen Zeitpunkt sehr wenig zu tun.
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Und das liegt an Ochsenhausen oder vielleicht doch eher am mangelnden deutschen Nachwuchs?
Aus Ochsenhausen kam doch immerhin Dennis Klein, wenn ich richtig weiß.
Was will man machen, wenn es kaum förderungswürdigen deutschen Nachwuchs im Leistungs- bzw. Hochleistungssport gibt oder die sich zu bequem sind und keine Opfer bringen wollen oder lieber das schöne Leben mit allen Annehmlichkeiten in einer deutschen Großstadt wie Düsseldorf genießen wollen, statt sich abgeschieden in Ochsenhausen voll auf den Sport zu konzentrieren.
In Ochsenhausen ist die Nachwuchsförderung sicherlich wesentlich besser als in Düsseldorf. Aber da muss man eben ohne wenn und aber auf die Karte Tischtennis setzen wollen und auch gewisse Opfer bringen.
Da kann man Ochsenhausen sicherlich keinen Vorwurf machen. Hätte es deutsche Nachwuchsstars, die in Ochsenhausen leben und trainieren wollen, dann würden die da die optimale Förderung bekommen. Ein Kay Stumper käme in Frage, wenn er sich so weiter entwickelt, wie in den letzten Monaten. Aber da darf kein bisschen weniger kommen, denn Ochsenhausen ist keine Breitensportveranstaltung, sondern das Ziel ist es deutsche und europäische Spieler in die TOP20 der Weltrangliste zu führen und im besten Fall sogar die Chinesen anzugreifen (Stichwort Gauzy, Calderano).