Einzelnen Beitrag anzeigen
  #851  
Alt 12.08.2018, 15:59
Kämpfer17 Kämpfer17 ist offline
registrierter Besucher
Foren-Stammgast 3000
 
Registriert seit: 15.10.2015
Beiträge: 3.108
Kämpfer17 ist ein angenehmer und geschätzter Diskussionspartner (Renommeepunkte mindestens +150)Kämpfer17 ist ein angenehmer und geschätzter Diskussionspartner (Renommeepunkte mindestens +150)
AW: Holzversiegelung (Themensammlung): Nützliches, Wissenswertes ...

Zitat:
Zitat von sQuare Beitrag anzeigen
Hartwachsöl verwende ich in 99% aller Fälle. Ich behandle meine Hölzer dabei aber immer mit so wenig Öl wie nötig. Denn alles, womit man seine Hölzer behandelt, verändert, wenn auch nur marginal, die Spieleigenschaften.

[...] Zudem schützt das Hartwachsöl die Furniere optimal, ohne die Poren des Holzes zu "verschließen". Wenn z.B. ein Furnier stark zu Ausfaserungen neigt, kann das Öl auch in mehreren Schichten aufgetragen werden. Aber wie oben erwähnt ist da mMn weniger mehr.
Der letzte Satz bereitet mir Kopfzerbrechen. Ich habe ein Holz, das ganz leichte Ausfaserungen hat bzw leicht schon so Fasern nach oben stehen, was man aber nur bei sehr gutem Lichteinfall und gutem Winkel oder wenn man mit der Hand über das Holz streicht, erkennen kann. Ich glaube, wenn man das Holz bekleben würde, käme es nach dem Abziehen zum bösen Erwachen.

Das Problem in meinen Überlegungen ist, Hartwachsöl würde ich gerne bevorzugt verwenden (wegen des leicht knackigen Anschlags und keine negativen Veränderungen der Spieleigenschaften) aber es zieht in das Holz ein, die leicht ausfaserneden Fasern werden dadurch denke ich nicht ausreichend gefestigt...mindestens eine zweite Schicht wäre nötig. Da das Holz nicht nachkaufbar ist, ein hohes risiko, dass es danach zu Veränderungen der Spieleigenschaften kommt...

Also doch Schellack verwenden?
__________________
Dieser Beitrag gibt meine subjektive Meinung wieder und ist nicht als objektive Tatsachenbeschreibung zu verstehen.

Geändert von Kämpfer17 (12.08.2018 um 16:04 Uhr)
Mit Zitat antworten